„Die rheinland-pfälzische Landesregierung steht für die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung“, so die Ministerin weiter. „Die Menschen müssen wieder um den Wert der beruflichen Bildung, die Chancen und Perspektiven, die sie bietet, wissen. Denn: Wir brauchen Fachkräfte, nicht nur in Rheinland-Pfalz, sondern im ganzen Bundesgebiet.“
Darüber hinaus, so Hubig, leisten die Realschulen plus einen großen Beitrag in den Bereichen Inklusion, Digitalisierung und Integration: „Reale Bildung stellt sich den großen Herausforderungen unserer Zeit. Die Lehrerinnen und Lehrer leisten dabei täglich hervorragende Arbeit. Dafür gebührt ihnen allen großer Dank.“
„Vor dem Hintergrund stetig wachsender Aufgaben haben wir in Rheinland-Pfalz eine personelle Stärkung der Realschulen plus auf den Weg gebracht. Die Schulleitungen von großen Realschulen plus erhalten als zusätzliche Unterstützung didaktische Koordinatorinnen und Koordinatoren, die sich um die weitere Entwicklung ihrer Schule kümmern. Dies wollen wir – vorbehaltlich der Entscheidung des Haushaltgesetzgebers – an jeder Realschule plus im Land umsetzen“, erklärte die Bildungsministerin.
„Ich freue mich sehr, dass die diesjährige Bundesversammlung des VDR in unserer schönen Landeshauptstadt stattfindet. Der Landesverband und der VDR begleiten unsere Bildungspolitik kritisch, aber immer konstruktiv und das ist wichtig. Denn uns ist gemeinsam: Wir stehen hinter der Realschule. Gemeinsam haben wir deshalb in Rheinland-Pfalz in diesem und dem vergangenen Jahr mit weiteren Partnern eine Informationskampagne für die Realschule plus gestartet. Und erste Ergebnisse können sich sehen lassen: Die Anmeldezahlen an unseren Realschulen plus steigen“, erklärte Stefanie Hubig abschließend und wünschte allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen erfolgreichen Bundesrealschullehrertag.