Liebe Eltern, liebe Schulleitungen, liebe Lehrerinnen und Lehrer, liebe Schülerinnen und Schüler, nicht nur dieser Newsletter wird digital auf Ihren Rechner, Ihr Tablet oder Smartphone übertragen, auch im Unterricht ist die digitale Welt längst angekommen. Künstliche Intelligenz unterstützt uns, Stundenpläne werden mit Software erstellt, im Krankheitsfall werden Schülerinnen und Schüler per Kurznachricht von der Schule abgemeldet und der Arbeitsauftrag kommt über das Bildungsportal RLP direkt nach Hause. Digitalität ist aus unserem Schulalltag nicht mehr wegzudenken. Mir ist jedoch wichtig zu betonen: Digitalität soll und darf niemals die Schule beherrschen. Vielmehr müssen wir als Bildungsfamilie die Digitalität aktiv gestalten. Damit wir der Souverän der Digitalisierung bleiben, damit wir die Potenziale nutzen und die Risiken minimieren können, damit wir die Zukunft mit Digitalität gestalten statt von ihr getrieben zu werden, braucht es strategische Ziele, klare Leitlinien und eine Vorstellung, wo wir kurz-, mittel- und langfristig hinwollen. Rheinland-Pfalz ist seit Jahren ein Vorreiter in der digitalen Bildung – sei es durch das Bildungsportal, „fobizz“, das digitale Bücherregal, den Schulchat oder Tools wie Klassengeld. Wir sind am Puls der Zeit und wollen das auch bleiben. Deshalb hat das Ministerium für Bildung sich vor wenigen Wochen eine Digitalstrategie gegeben. Ende Januar hatte ich in Mainz die Möglichkeit, beim Kickoff mit vielen Expertinnen und Experten darüber zu sprechen. Heute geben wir Ihnen im Newsletter dazu einen Einblick. Wichtig ist mir zu betonen, dass es sich nicht um eine bloße Technologiestrategie handelt. Der Titel „Zukunft gelingt, wo Bildung verbindet“ macht es deutlich: Unsere Schülerinnen und Schüler mit ihren individuellen Bedürfnissen stehen im Mittelpunkt all unserer Bemühungen. Wir möchten sie zu mündigen Erwachsenen machen und sie zum aktiven Gestalten ihrer Zukunft befähigen. Gleichzeitig müssen wir sie vor Gefahren schützen und ihnen zeigen, wie sie die digitale Welt sinnvoll nutzen können. Die genannten Beispiele kennen Sie aus Ihrem Schulalltag. Doch vielleicht erwarten uns bald neue Möglichkeiten, von denen wir heute noch nichts wissen. Die Digitalstrategie zeigt, mit welcher Haltung wir in die Zukunft gehen: offen und ohne Denkverbote. Aus der Praxis für die Praxis und stets mit dem Blick auf das, was unsere Kinder und Jugendlichen wirklich brauchen. Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen des Newsletters. Mit den besten Grüßen Ihr Sven Teuber |