„Der Neubau dieser Schule stellt viel mehr dar als nur eine Erweiterung der Räumlichkeiten“, sagte Bildungsstaatssekretärin Bettina Brück, die für den freudigen Anlass aus Mainz angereist war. „Dieser Neubau macht die Schule für die Kinder und die Lehrkräfte zu einem noch besseren Ort. Ein Ort des Lernens, ein Ort der Entwicklung – und vor allem ein Ort der Geborgenheit, an dem Kinder mit Förderbedarf unter guten und geschützten Bedingungen ihre Fähigkeiten voll entfalten können. Kinder mit Behinderungen und die damit einhergehenden Bedürfnisse machen besonders vielfältige und individuelle Förderung notwendig. Genau die bekommen sie in den neuen Räumen der Mosaikschule.“
Mehr als 11,6 Millionen Euro kostet die Schulerweiterung insgesamt. Das Land Rheinland-Pfalz steuert dazu 6,5 Millionen Euro aus dem Schulbauprogramm bei, die Förderung ist im vergangenen Jahr angelaufen. „Modernes Lernen geht nicht in Räumen von gestern. Gut lernen kann man nur an Orten, an denen sich Kinder wohlfühlen“, sagte Brück weiter. „Mit diesem Ziel haben wir die Schulbaurichtlinie des Landes Anfang 2024 modernisiert und den Kostenrichtwert für Förderschulen erhöht, damit wir hier den Trägern noch stärker finanziell unter die Arme greifen können. Hier an der Mosaikschule sieht man, welche zukunftsfähigen Lösungen dadurch möglich werden.“
Die Erweiterung der Schule erfolgt in mehreren Schritten: Das Bestandsgebot wird umgebaut, ein Erweiterungsbau mit zwei Geschossen errichtet, ebenso ein weiterer Pavillon und der schon bestehende Pavillon wird versetzt und weiter verwendet. Damit wird der in den vergangenen Jahren gestiegenen Zahl an Schülerinnen und Schülern Rechnung getragen. Schulleiterin Sabine Emunds erklärte zum Richtfest: „Motorische Förderung erfordert ausreichend Platz für Bewegungserfahrungen. Wir freuen uns und sind den Verantwortlichen dankbar, dass unsere Schülerinnen und Schülern bald mehr Raum zum miteinander Lernen haben – im wahrsten Sinne des Wortes.“
Träger der Mosaikschule ist ein eigener Zweckverband Schule mit dem Förderschwerpunkt motorische Entwicklung. Dessen Vorsitzender David Guthier, Dezernent für Soziales und Integration der Stadt Ludwigshafen, freut sich ebenfalls über die nun entstehenden neuen Räumlichkeiten: „Mit dem Erweiterungsbau ist für die seit Jahren angespannte räumliche Situation an der Mosaikschule voraussichtlich ab Mitte des kommenden Schuljahres Entspannung in Sicht. Mein ausdrücklicher Dank gilt dem Land und dem Bildungsministerium für die konstruktiven Gespräche im Sommer letzten Jahres und das Entgegenkommen bei der Förderhöhe. Damit wird auch den besonderen baulichen Anforderungen für eine Förderschule mit Schwerpunkt motorische Entwicklung und der besonderen Bedeutung der Mosaikschule für die gesamte Region Rechnung getragen.“
