Zurückgehende Schülerzahlen und ein sich verändernder Lehrerarbeitsmarkt erfordern eine Neujustierung der bisherigen Personalplanung im Schulbereich. Dazu war eine Überprüfung der bisherigen Vertretungspraxis nötig. Dieser Prozess ist nun abgeschlossen. Im Ergebnis wurde ein neues Instrument in Form einer Vertretungsreserve auf Planstellen („Vertretungspool“) im Umfang von 200 Planstellen entwickelt.

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„Die Schullaufbahn von Jungen wird sehr viel häufiger von Misserfolgserlebnissen geprägt als die von Mädchen. Ganz besonders gilt dies für Jungen aus einem bildungsfernen Umfeld und aus Familien mit Migrationshintergrund. Doch das muss nicht so sein. Schon im Grundschulalter können Schulen mit einem Bündel von organisatorischen Maßnahmen, ausgeprägterer pädagogischer Flexibilität und der stärkeren Einbeziehung männlicher Bezugspersonen auch von außerschulischen Partnern in das Schulleben Jungen fördern, ohne Mädchen zu benachteiligen.“ Das hielt Bildungsministerin Doris Ahnen zum Abschluss des Modellprojekts „Geschlechtsbewusste Grundschule – Jungenförderung in der Ganztagsschule“ fest, dessen positiver Verlauf am morgigen Dienstag im Rahmen einer Veranstaltung im Bildungsministerium beleuchtet wird. Das im September 2008 angelaufene Modellprojekt, das unter der Federführung der Fachstelle Jungenarbeit des Paritätischen Bildungswerks Rheinland-Pfalz/Saarland stand, wurde in der Cusanus-Grundschule Bernkastel-Kues, der Grundschule Algenrodt in Idar-Oberstein und der Marienschule in Neuwied umgesetzt.

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Mehr als 1.000 Lehrerinnen und Lehrer nutzten auf der siebten iMedia, der größten zentralen Fortbildungsveranstaltung rund um das Thema Lehren und Lernen mit Medien, im Mainzer Gymnasium Theresianum die Chance, sich auf diesem zukunftsorientierten Feld weiterzubilden. Unter dem Motto „Individuelle Lernwege“ boten ein zentrales Forum und mehr als 150 „Infoshops“ zu allen Unterrichtsfächern und Aspekten des Lernens mit Medien zahlreiche Ideen für die Unterrichtsgestaltung mit Computern, interaktiven Wandtafeln und Lernplattformen.

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Als „äußerst beeindruckend und vorbildlich“ hat Bildungsministerin Doris Ahnen die von der Realschule plus in Kirchheimbolanden und von der Donnersberger Initiative für Menschen in Not e.V. initiierte Spendensammelaktion für Menschen in der japanischen Präfektur Iwate gelobt. Schülerinnen und Schüler dieser Schule haben heute zusammen mit Schülerinnen und Schülern des Nordpfalz-Gymnasiums, des Gymnasiums Weierhof, aus der Gutenbergschule in Göllheim, aus der Integrierten Gesamtschule in Eisenberg, aus den Berufsbildenden Schulen in Eisenberg und Rockenhausen, aus der Rheingrafen-Realschule plus in Wörrstadt sowie mit Kindern aus dem Kindergarten Louhans unterstützt von Mitgliedern der Donnersberger Initiative und der Islamischen Gemeinde in Kirchheimbolanden mit einem „Solidaritätsmarsch“ mehr als 46.000 Euro (Stand heute: 12 Uhr) „erwandert“.

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„Die alten Sprachen Latein und Griechisch sind heute wieder in steigendem Maße bei Eltern von Schülerinnen und Schülern gefragt und bei den Jugendlichen selbst beliebt. Sie sind und bleiben daher ein wichtiger Teil des schulischen Fremdsprachenkonzepts insbesondere an den Gymnasien in Rheinland-Pfalz. „Der Landeswettbewerb ,Certamen Rheno-Palatinum’ für Schülerinnen und Schüler der Oberstufe zeigt jedes Jahr von neuem, dass diese Sprachen bei jungen Menschen sogar richtiggehende Begeisterung wecken können, und dass diese Begeisterung sie zu außergewöhnlichen Leistungen beflügelt.“ Das betonte Bildungsstaatssekretärin Vera Reiß bei der Preisverleihung zum Landeswettbewerb im Historischen Ratssaal der Stadt Koblenz.

 

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Welches Lehramtsstudium und welche Fächerkombination eröffnen nach derzeitigem Stand in Zukunft gute Einstellungschancen als Lehrerin oder Lehrer und welche Erwartungen werden an Lehrkräfte gestellt? Antworten auf diese Fragen bietet die neu aktualisierte Broschüre „Lehramtsstudium 2011“ des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, die allen Gymnasien, Integrierten Gesamtschulen, beruflichen Gymnasien, Berufsoberschulen II, Kollegs und Abendgymnasien, allen Hochschulen und Studienseminaren im Land sowie der Regionaldirektion der Agentur zuging. „Ein überlegt geplantes Lehramtsstudium eröffnet auch in Zukunft gute Berufsperspektiven. Das gilt trotz insgesamt zurückgehender Schülerzahlen. „In Rheinland-Pfalz gilt auch weiter der Satz: Lehramt hat Zukunft“, unterstrich Bildungs- und Wissenschaftsministerin Doris Ahnen.

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Logo Medienkompetenz macht Schule

Das 10-Punkte-Programm der Landesregierung „Medienkompetenz macht Schule“ wird auch 2011 weiter vorangetrieben. „40 weiterführende Schulen können jetzt neu in das Landesprogramm aufgenommen werden. Damit steigt die Zahl der Schulen, die im Bereich der Medienerziehung auf diesem Weg ganz gezielt unterstützt werden, auf insgesamt 430 Schulstandorte“, teilten heute Bildungsministerin Doris Ahnen und Innenstaatssekretär Roger Lewentz mit. Die neu aufgenommenen Schulen erhielten demnächst jeweils drei Notebook-Koffer, vier elektronische Wandtafeln und weitere Hardware. Obendrein werden in den Schulen zusätzliches Knowhow vermittelt, hochwertige Bildungssoftware bereitgestellt sowie – falls noch nicht vorhanden – ein pädagogisches Standardnetzwerk installiert.

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Logo Landessportbund Rheinland-Pfalz

Sport und Bewegung sind integrale Bestandteile der Konzeption von ganztägigen Schulen, gerade auch weil sie nach den Erfahrungen aus Wissenschaft und Praxis Lern- und Sozialverhalten der Schülerinnen und Schüler nachhaltig beeinflussen. Sportvereine stellen hierzu ein breites Spektrum von Angeboten zur Verfügung, insbesondere aber auch mit der Absicht, Schülerinnen und Schülern für den Vereinssport zu gewinnen und neue Formen der Zusammenarbeit zur Förderung des Nachwuchsleistungssports zu realisieren.

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Logo Schulbau

218 Schulbauprojekte in Rheinland-Pfalz können 2011 mit der finanziellen Unterstützung des Landes rechnen. „Die Zahl der geförderten Projekte im Landesschulbauprogramm steigt damit gegenüber dem Vorjahr um mehr als 60 Prozent. 94 Bauvorhaben können völlig neu in das Programm aufgenommen werden. Von den erneut im Landeshaushalt bereitgestellten Mitteln in Höhe von mehr als 50 Millionen Euro für das Landesschulbauprogramm werden bereits in den nächsten Tagen rund 25 Millionen Euro in Form von Bewilligungsbescheiden für 121 Projekte freigegeben“, kündigte Bildungsministerin Doris Ahnen heute an. Weitere Bewilligungen folgten, sobald alle erforderlichen Unterlagen vorgelegt und geprüft worden seien.

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Ein gutes bis sehr gutes Zeugnis haben Lehrerinnen und Lehrer an Grund- und Förderschulen dem EU-Schulobstprogramm in Rheinland-Pfalz ausgestellt. „Dieses Ergebnis einer Online-Befragung, an der fast 700 Lehrerinnen und Lehrer teilgenommen haben, ist ein äußerst erfreuliches Echo“, stellten Bildungsministerin Doris Ahnen und Landwirtschaftsminister Hendrik Hering fest.

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