Über die Gefahren von Flammen, Feuer und Rauch aufklären, Brandschutzmaßnahmen erläutern und 6- bis 10-Jährigen die Folgen des Zündelns nachdrücklich vor Augen führen – das sind drei der vielen Ziele, die eine Rahmenvereinbarung zwischen dem Bildungsministerium Rheinland-Pfalz und dem Landesfeuerwehrverband für eine Kooperation in Ganztags(grund)schulen verfolgt. Die Vereinbarung haben Bildungsstaatssekretärin Vera Reiß und der Präsident des Landesfeuerwehrverbands, Otto Fürst, heute in Mainz unterzeichnet. Das Projekt, das über diese Kooperation in den Schulen verbreitet werden soll, trägt den Namen „Bambini-Feuerwehr“. Geplant sind auch Bausteine für die Realschule plus.

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Der Start des Schuljahres 2011/2012 steht vor der Tür. Knapp 567.500 Schülerinnen und Schüler werden im neuen Schuljahr allgemeinbildende oder berufsbildende Schulen in Rheinland-Pfalz besuchen. Erster Schultag ist Montag, 8.8.2011. Die Einschulungen von Erstklässlerinnen und Erstklässlern in den Grundschulen erfolgen fast ausnahmslos am Dienstag, 9.8.2011. Als Serviceleistung für die Medien folgen hiermit einige zentrale Daten und Fakten zum neuen Schuljahr:

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„Junge Menschen, die sich sozial engagieren wollen, ergreifen sehr gerne die Gelegenheit, in den rheinland-pfälzischen Ganztagsschulen aktiv zu werden. Im Jahr 2007 sind die ersten Vereinbarungen mit Trägern für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) in Ganztagsschulen geschlossen worden. Im Schuljahr 2007/2008 traten dann knapp 190 junge Frauen und Männer ihren freiwilligen Dienst in Schulen an. Im jetzigen Schuljahr 2011/2012 werden es voraussichtlich fast 1.000 junge Leute sein, die ein FSJ an einer Ganztagsschule ableisten. Seit 2007 haben also rund 3.000 Jugendliche sich für einen solches Engagement entschlossen.“ Das unterstrich Bildungsstaatssekretärin Vera Reiß heute in Boppard bei der Einführungsveranstaltung für die vom Kulturbüro Rheinland-Pfalz betreuten FSJler mit dem Einsatzort Ganztagsschule. Das in Koblenz ansässige Kulturbüro ist einer von mehreren FSJ-Trägern in Rheinland-Pfalz.

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„Mit dem Angebot von 70 neuen, zusätzlichen Ausbildungsplätzen für Anwärterinnen und Anwärter für das Lehramt an Realschulen plus beziehungsweise an Realschulen macht das Land am heutigen 1. August einen weiteren Schritt auf dem bereits vor Jahren eingeschlagenen Kurs einer kontinuierlichen und am Bedarf orientierten Erweiterung der Ausbildungskapazitäten für den Schuldienst.“ Das unterstrich der Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, Michael Ebling, heute bei der Eröffnung der neuen Außenstelle des in Mainz ansässigen Realschul-Studienseminars in den Gebäuden der bisherigen Grund- und Hauptschule Petersackerhof in Oberdiebach.

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„Ein zentrales Ziel schulischer Bildung ist es, soziale Kompetenzen zu vermitteln, um im persönlichen und öffentlichen Bereich mit Konflikten umgehen und konstruktiv an ihrer Lösung mitwirken zu können. Darüber hinaus sollen junge Menschen in die Lage versetzt werden, nationale und internationale Spannungen und Konflikte angemessen beurteilen zu können. Diesen Zielen kommen wir mit einer Vereinbarung, die die Zusammenarbeit in Schulen und Unterricht mit zahlreichen Organisationen und Institutionen, die sich in der Friedenserziehung engagieren und sich für eine gewaltfreie Konfliktlösung einsetzen, ein großes Stück näher.“ Das kündigte heute der Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, Michael Ebling, an. Die offizielle Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung werde unmittelbar nach den Sommerferien stattfinden.

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Die Sicherung einer guten Unterrichtsversorgung ist im Hinblick auf den Schuljahresbeginn die wichtigste Aufgabe. Die Personalplanung und Lehrkräfte-Einstellung für die Schulen ist in vollem Gange. Nachdem zunächst die Planstellen und die Stellen für den neuen Vertretungspool bearbeitet wurden, werden nun täglich neue Verträge für Vertretungskräfte geschlossen. Das erklärten Bildungsministerin Doris Ahnen und der Präsident der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion, Dr. Josef Peter Mertes. Ahnen wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass bei der Versorgung mit Lehrkräften eine Vielzahl von Faktoren zu berücksichtigen sei: der Rückgang der Schülerzahlen in den nächsten fünf Jahren um rund 60.000, der sich aber in den Schularten unterschiedlich vollziehe, die Reduzierung der Klassenmesszahl in den Grundschulen, der weitere Ausbau der Ganztagsschulen und der Schwerpunktschulen, um nur einige zu nennen.

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Zum Ende des ersten Jahres der Schulbuchausleihe zieht Bildungsministerin Doris Ahnen eine positive Zwischenbilanz:

Das Ziel der Schulbuchausleihe, alle Eltern die es wünschen bei der Anschaffung von Schulbüchern finanziell zu entlasten, wurde erreicht. Eltern, die bislang auf Grund ihres niedrigen Einkommens von Lernmittelgutscheinen profitiert hatten, werden dabei von den Kosten der Anschaffung von Schulbüchern völlig freigestellt. Alle anderen Eltern können durch die freiwillige Teilnahme am Schulbuchausleihsystem gegen Entgelt bis zu zwei Drittel der Anschaffungskosten für Schulbücher sparen.

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Das Land weitet sein Angebot an Feriensprachkursen für Kinder mit Migrationshintergrund weiter aus und stellt dafür 50.000 Euro zur Verfügung. In diesem Jahr werden bis zu fünfzig dieser zweiwöchigen, kostenlosen Kurse angeboten. Zwanzig davon, also rund 40 Prozent, finden in den Sommerferien statt. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 37 Kurse mit 36.560 Euro gefördert.

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Zurückgehende Schülerzahlen und ein sich verändernder Lehrerarbeitsmarkt erfordern eine Neujustierung der bisherigen Personalplanung im Schulbereich. Dazu war eine Überprüfung der bisherigen Vertretungspraxis nötig. Dieser Prozess ist nun abgeschlossen. Im Ergebnis wurde ein neues Instrument in Form einer Vertretungsreserve auf Planstellen („Vertretungspool“) im Umfang von 200 Planstellen entwickelt.

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