Das mobile Aufnahmestudio der Initiative "Gedächtnis der Nation", Bild: Pressebilder GdN

Als „einen wichtigen Beitrag Geschichte anschaulich und lebendig zu machen“ hat Bildungsministerin Doris Ahnen das Zeitzeugenprojekt „Gedächtnis der Nation“ bezeichnet, das jetzt zur zweiten großen Interviewtour startete, um vor allem im Rhein-Main-Gebiet authentische Zeugenaussagen zur Geschichte der Migration in Deutschland zu sammeln. Die Ministerin, deren Haus mit dem Zeitzeugenprojekt kooperiert, eröffnete heute in Mainz die neue Interviewreihe mit dem „Jahrhundertbus“.

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Der Bedarf an Fachkräften in den Pflegeberufen steigt und wird nach allen Prognosen auch künftig weiter steigen. Die Universität Koblenz-Landau und die Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar (PTHV) wollen vom Herbst an mit einem Kooperationsprojekt einen neuen Beitrag zur Deckung dieses Bedarfs erbringen: Ab dem Wintersemester 2012/2013 bieten die beiden Hochschulen zusammen einen Studiengang für das Lehramt an berufsbildenden Schulen im Fach Pflege an.

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Gute Sprachkenntnisse sind Voraussetzung für Bildungserfolg und gute Lebenschancen. Nur wer die deutsche Sprache beherrscht, hat die Möglichkeit, wirklich am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben teilzuhaben und sein Potenzial auszuschöpfen. Daher bezuschusst das Land auch in diesem Jahr Feriensprachkurse für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund. In den jetzigen Osterferien werden insgesamt 44 Kurse angeboten, die das Land mit mehr als 46.000 Euro fördert. Das teilte Bildungsministerin Doris Ahnen heute in Mainz mit.

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„Rheinland-Pfalz unterstützt seit Jahren die Strategie der Kultusministerkonferenz, die eine bessere Vergleichbarkeit der Abiturprüfungen zum Ziel hat“. Das unterstrich Bildungsministerin Doris Ahnen im Rahmen der heutigen Aktuellen Stunde im Landtag. Die Bildungsstandards und ihre Umsetzung in so genannte Erwartungshorizonte für das Ende jeder Jahrgangsstufe stellten sicher, dass die Zielvorgaben in die Unterrichtsplanung und Unterrichtsgestaltung Eingang fänden. Im Herbst 2012 würden für die Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch und Französisch verbindliche Bildungsstandards für die Allgemeine Hochschulreife verabschiedet. Standards für die naturwissenschaftlichen Fächer Biologie, Physik und Chemie folgten. Zusammen mit dem vorgesehenen gemeinsamen Pool von Abituraufgaben, der flexibel genutzt werden könne, werde zudem eine höhere Vergleichbarkeit der Abschlüsse gesichert.

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Die sieben mit einer Realschule plus verbundenen Fachoberschulen (FOS), die eine Option zum Start im Schuljahr 2012/2013 erhalten hatten, können endgültig starten. „Mit überzeugenden Anmeldezahlen haben alle neuen Fachoberschulangebote im Land die Hürde vor der Errichtungsgenehmigung genommen. Die Attraktivität dieses im Zuge der Schulstrukturreform neu geschaffenen Wegs zu einer höheren schulischen Qualifikation bestätigt sich im zweiten Jahr nach der Einführung der FOS sehr deutlich“, betonte Bildungsministerin Doris Ahnen. Insgesamt wurden für die sieben neuen und die zwölf im Schuljahr 2011/2012 gestarteten Fachoberschulen 1.339 Anmeldungen registriert. Für die sieben neuen FOS-Angebote in Bad Bergzabern, Haßloch, Höhr-Grenzhausen, Kaisersesch, Katzenelnbogen, Landau und Mendig meldeten sich dabei insgesamt 423 Schülerinnen und Schüler an.

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„Die Verbesserung des Bildungsangebots in all seinen Facetten bleibt ein deutlicher politischer Schwerpunkt der Landesregierung. Die Tatsache, dass mehr als 35 Prozent der bereinigten Landesausgaben im Bereich des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur getätigt werden, und dass der Anteil an den Personalausgaben des Landes sogar bei fast 60 Prozent liegt, ist ein deutlicher Beleg dafür. Für die Schulen und die Hochschulen aber auch für die Kulturpflege im Land gibt es ganz gezielte Ausgabensteigerungen.“ Mit dieser Feststellung verband die Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, Doris Ahnen, bei der Verabschiedung des Doppelhaushalts 2012/2013 das Bekenntnis zur Grundlinie des Etatwerks „gestalten und konsolidieren“. Dazu würden das Ministerium und nachgeordnete Bereiche vor allem ihre Ausgabenansätze stärker konzentrieren und noch gezielter investieren.

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Zum siebten Mal vergibt die START-Stiftung– ein Projekt der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung – gGmbH in Rheinland-Pfalz Stipendien an engagierte und leistungsstarke Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund. START unterstützt die Jugendlichen auf dem Weg zum Abitur und stärkt ihre Bildungschancen. Für die Teilnahme sind neben dem familiären Migrationshintergrund gesellschaftliches Engagement und gute Schulnoten nötig. Das Stipendium richtet sich ausdrücklich an Schülerinnen und Schüler aller Schulformen. Die Bewerber sollten die Klassenstufen 9 oder 10 (bei 13-jähriger Schulzeit) bzw. 8 oder 9 (bei 12-jähriger Schulzeit) besuchen.

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„Das Land übernimmt bei der Schülerbeförderung vom kommenden Schuljahr an auch den Eigenanteil der Eltern von Schülerinnen und Schülern, die die Sekundarstufe I an Gymnasien, Integrierten Gesamtschulen sowie die Berufsfachschulen I und II besuchen. Das ist ein deutlicher Beitrag zur Entlastung der Elternhäuser dieser jungen Menschen.“ Das unterstrich Bildungsministerin Doris Ahnen heute bei der abschließenden Beratung des Landtags über die Novelle des Schülerbeförderungsgesetzes. Damit sei die Schülerbeförderung in allen Schularten bis zur Klassenstufe 10 und zudem noch in den Berufsfachschulen I und II, die ebenfalls Schulabschlüsse der Sekundarstufe I anbieten, kostenlos.

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Der rheinland-pfälzische Landesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen, Ottmar Miles-Paul, hat zusammen mit der Staatssekretärin im rheinland-pfälzischen Bildungsministerium, Vera Reiß, dem Verein Gemeinsam Leben – Gemeinsam Lernen Mainz und dem Elternkreis Down Syndrom Mainz den Schulpreis Unterricht INKLUSIV in der Sparda Bank in Mainz verliehen. Ausgezeichnet wurden insgesamt neun beispielgebende und gelungene Konzepte für eine inklusive Unterrichtsgestaltung an Schwerpunktschulen in Rheinland-Pfalz, durch die behinderten und nichtbehinderten Kindern und Jugendlichen eine gleichberechtigte Teilhabe am Unterricht ermöglicht wird.

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