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„Mit dem Start der 10. SchulKinoWoche am kommenden Montag kann ein außergewöhnliches und sehr erfolgreiches Projekt der Medienbildung in Rheinland-Pfalz ein rundes Jubiläum feiern. Knapp 289.000 Schülerinnen und Schüler sowie mehr als 21.000 Lehrkräfte haben in den vergangenen Jahren bereits die Chance genutzt, sich über den ,Lernort Kino‘ – wie die SchulKinoWoche auch in den ersten Jahren genannt wurde – intensiv mit den Wirkungen und zentralen Aussagen von Kinofilmen sowie der speziellen Filmsprache auseinanderzusetzen. Für die zehnte SchulKinoWoche haben sich bereits rund 34.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer für Vorführungen in 42 Kinos landesweit angemeldet, darunter mehr als 31.000 Schülerinnen und Schüler.“ Das unterstrich Bildungsministerin Doris Ahnen heute in einer Pressekonferenz in Mainz. Die SchulKinoWoche Rheinland-Pfalz ist ein Kooperationsprojekt des Netzwerks für Film- und Medienkompetenz VISION KINO, des Bildungsministeriums Rheinland-Pfalz, des Pädagogischen Landesinstituts (PL) sowie der Bundeszentrale für politische Bildung und wird unterstützt von der DB Regio AG.

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Die allgemeinbildenden Schulen im Land können im laufenden Schuljahr auf der Basis einer guten strukturellen Unterrichtsversorgung den zu erteilenden Pflichtunterricht sowie zusätzliche Förder- und Differenzierungsangebote abdecken. „Mit einem Versorgungsgrad von durchschnittlich 98,1 Prozent haben die allgemeinbildenden Schulen insgesamt gute Voraussetzungen für ihre Arbeit. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Unterrichtsversorgung klar verbessert. Wie beabsichtigt und angekündigt trifft dies insbesondere für die Gymnasien zu. Aber auch die anderen weiterführenden Schulen und die Förderschulen haben eine bessere Versorgung mit Lehrkräften zurückgemeldet“, sagte Bildungsministerin Doris Ahnen bei der Vorstellung der vorläufigen Ergebnisse der Schulstatistik im Schuljahr 2012/2013. Im vergangenen Schuljahr hatte die strukturelle Unterrichtsversorgung in den allgemeinbildenden Schulen bei einem Wert von 97,6 Prozent gelegen.

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Grenzüberschreitende Schulpartnerschaften und Projekte haben in den Schulen in Rheinland-Pfalz einen hohen Stellenwert. Dies zeigt auch die Förderbilanz der diesjährigen COMENIUS-Programme der Europäischen Union (EU). Knapp 970.000 Euro an Fördermitteln konnten sich Schulen, Schulbehörden, Einrichtungen der Lehreraus- und Lehrerfortbildung sowie Kommunalverwaltungen in diesem Jahr sichern. Die eigentlich für Rheinland-Pfalz auf Basis der Bevölkerungsanteile vorgesehene Fördersumme wurde damit um mehr als 38 Prozent übertroffen.

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Dem von der Bundesregierung vorgelegten Gesetzentwurf zur Erweiterung der Kooperationsmöglichkeiten auf dem Wissenschaftssektor haben die Länder im Bundesrat Ende September nicht zugestimmt, weil der Bund die bisherige Zusammenarbeit und das finanzielle Engagement künftig lediglich auch auf Einrichtungen von überregionaler Bedeutung erweitern wollte. Die Länder hatten den Bund aufgefordert, mit ihnen Gespräche über eine alternative Grundgesetzänderung und über eine angemessene Finanzausstattung aufzunehmen, die die Bedingungen im gesamten Bildungs- und Wissenschaftsbereich nachhaltig verbessern.

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Als „wichtigen Schritt zur weiteren Qualitätsentwicklung schulischer Bildung und zu mehr Vergleichbarkeit“ wertet die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Doris Ahnen die von der Kultusministerkonferenz (KMK) verabschiedeten, bundesweit geltenden Bildungsstandards für das Abitur in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch und Französisch. „Jede Schule hat ihr eigenes Profil und setzt eigene Schwerpunkte. Das wird von Eltern, Schülerinnen und Schülern ausdrücklich gewünscht. Gleichzeitig gibt es die berechtigte Erwartung, dass Schulabschlüsse bundesweit vergleichbar sind. Im konkreten Fall heißt dies, dass das Abiturzeugnis unabhängig davon, wo es erworben wurde, vergleichbare Fähigkeiten und Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern bescheinigt. Mit den Bildungsstandards werden beide Ziele gleichermaßen erfüllt. Sie definieren klare Leistungsanforderungen, lassen aber den notwendigen und wünschenswerten Spielraum für unterschiedliche pädagogische Konzepte und die konkrete Umsetzung im Unterricht“, betonte Doris Ahnen. Die Ministerin verwies in diesem Zusammenhang auf die positiven Erfahrungen, die in den vergangenen Jahren mit der Verankerung einheitlicher Bildungsstandards für den Grundschulbereich, die Berufsreife (Hauptschulabschluss) und den Mittleren Schulabschluss (Mittlere Reife) bereits gesammelt wurden.

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Am kommenden Sonntag ist es soweit. Dann wird der Zug der Erinnerung auf seiner „Tour durch die Pfalz“ an der ersten Station in Landau eintreffen. „Der Zug der Erinnerung, dessen Ausstellungsangebot sehr eindrucksvoll die mit den Massendeportationen unter nationalsozialistischer Herrschaft verbundenen Schicksale dokumentiert, hat bereits bei seiner ersten Rundreise durch Rheinland-Pfalz im Jahr 2009 sehr viele Besucherinnen und Besucher angezogen und ist ein wichtiges Angebot der Präventionsarbeit gegen Rechtsextremismus und der Demokratieerziehung. Daher unterstützt das Bildungsministerium die von Schulen und Kommunen in der Pfalz gestartete Initiative, den Zug nun auch nach Landau, Germersheim, Schifferstadt, Neustadt und Haßloch zu holen, sehr gerne“, unterstrich Bildungsministerin Doris Ahnen. Mit insgesamt 30.000 Euro hat das Land die Hälfte der in den fünf Kommunen anfallenden Kosten für einen Stopp des Zuges der Erinnerung übernommen. Die Stadt Pirmasens, die den Abschluss der „Tour durch die Pfalz“ bildet, hatte sich erfolgreich um eine Bundesförderung beworben.

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In Berlin sind heute die Ergebnisse der ersten Überprüfung bundesweiter Bildungsstandards für die Grundschule in den Fächern Deutsch und Mathematik vorgestellt worden. Bundesweit waren gut 27.000 Schülerinnen und Schüler der vierten Klassenstufe aus 1.349 Grund- und Förderschulen im Frühsommer 2011 getestet worden. Untersucht wurden die Bereiche Lesen und Zuhören sowie die mathematischen Fähigkeiten. Aus Rheinland-Pfalz waren an dieser Überprüfung rund 1.630 Schülerinnen und Schüler aus 77 Grundschulen (darunter sieben Schwerpunktschulen) sowie aus zwei Förderschulen beteiligt.

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Ob aus der Türkei, aus Marokko, Litauen oder Somalia – auch während dieser Herbstferien werden wieder Schülerinnen und Schüler aus den verschiedensten Ländern, die erst kurze Zeit in Rheinland-Pfalz leben, fleißig lernen und ihre schulfreie Zeit freiwillig an einer Volkshochschule verbringen. Denn in „Feriensprachkursen“ können dort Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund Deutsch lernen beziehungsweise ihre deutschen Sprachkenntnisse verbessern. In den jetzigen Herbstferien werden landesweit insgesamt 63 Kurse angeboten, die das Land mit knapp 66.000 Euro fördert. „Sprachförderung von Kindern und Jugendlichen ist eine Investition in die Zukunft“, betonten Bildungsministerin Doris Ahnen und Integrationsministerin Irene Alt dazu heute in Mainz.

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„Wir brauchen eine Grundgesetzänderung, die verlässliche Wege der Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern und vor allem eine dauerhafte angemessene Finanzausstattung für den gesamten Wissenschafts- und Bildungsbereich absichert. Die von der Bundesregierung vorgeschlagene Erweiterung der Kooperationsmöglichkeiten auf dem Wissenschaftssektor zielt noch nicht einmal darauf ab, dass Bund und Länder in der Breite im Hochschulbereich zusammenwirken können. Er sieht ausschließlich vor, dass exzellente Einrichtungen noch weiter gefördert werden können.“ Damit begründete die rheinland-pfälzische Bildungs- und Wissenschaftsministerin Doris Ahnen, die auch bildungspolitische Sprecherin der SPD-geführten Länder ist, die Ablehnung eines Entwurfs der Bundesregierung zur Änderung des Grundgesetzes heute im Bundesrat.

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Doris Ahnen sieht in den „Internationalen Bildungsindikatoren im Ländervergleich“* eine Bestätigung der rheinland-pfälzischen Bildungspolitik. „Wir sind auf einem guten Weg“, sagte die Ministerin. So schnitt Rheinland-Pfalz bereits im Jahr 2010 (auf dieses Jahr beziehen sich die meisten Angaben) mit einer durchschnittlichen Klassengröße von 21 Kindern im Primarbereich der öffentlichen Schulen im bundesweiten und internationalen Vergleich gut ab (im Bundesschnitt besuchten durchschnittlich 21,5 Kinder eine Klasse, im OECD-Schnitt 21,3). Analog fiel auch das Betreuungsverhältnis an den Grundschulen überdurchschnittlich aus: Im Schnitt kamen auf eine Lehrkraft 16,3 Schülerinnen und Schüler (Bundesschnitt 16,7). In keinem anderen westdeutschen Flächenland war die Situation so günstig.

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