„Deutschland kann es sich nicht leisten, auf die beruflichen Fähigkeiten, die wirtschaftliche Leistungsbereitschaft und das gesellschaftliche Engagement der hier lebenden Migrantinnen und Migranten zu verzichten – und schon gar nicht auf die Kompetenzen ihrer Kinder. Eine fundierte Schulausbildung ist nachgewiesenermaßen der Schlüssel für eine erfolgreiche Berufs- und Lebensgestaltung. Die Landesregierung tut daher sehr viel, damit junge Leute mit Migrationshintergrund ihre Fähigkeiten, Begabungen und Talente besser ausschöpfen können.“ Das unterstrich Bildungsministerin Doris Ahnen in der heutigen Aktuellen Stunde im Mainzer Landtag und verwies zugleich auf eine ganze Reihe objektiver Daten aus länderübergreifenden Vergleichsstudien, die dem Land gute Erfolge bei diesen Bemühungen bescheinigten.

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Acht Jugendliche aus Rheinland-Pfalz werden heute in Mainz offiziell in das START-Stipendienprogramm für engagierte und leistungsstarke Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund aufgenommen. Das Stipendium, das eine materielle und eine intensive ideelle Förderung vorsieht, hat zum Ziel, die Jugendlichen auf ihrem Weg zum höheren Schulabschluss zu unterstützen und ihnen damit die Teilhabe an der Gesellschaft zu erleichtern. Die START-Stipendiatinnen und -Stipendiaten zeichnen sich durch gute schulische Leistungen und soziales Engagement aus. Die START-Stiftung, ein Projekt der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, vergibt das Stipendium in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz und gemeinsam mit folgenden weiteren Förderern: Credit Suisse, The Gingko-Foundation, The Goldman Sachs Foundation, Herzenssache e.V., Koblenzer Bürgerstiftung, Nikolaus Koch Stiftung, Lions Club Speyer, Margret Suckale, Stiftung Berdelle-Hilge und Zonta Club Koblenz Rhein-Mosel. In Rheinland-Pfalz profitieren aktuell 40 Jugendliche von der START-Förderung; 25 weitere haben bereits die Schule abgeschlossen und gehören damit zum Netzwerk der START-Alumni. Seit seiner Einführung im Jahr 2002 hat das START-Stipendienprogramm in den 14 Bundesländern, in denen es angeboten wird, ein finanzielles Gesamtvolumen von rund 25 Mio. Euro erreicht.

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Das Schulobstprogramm des Landes Rheinland-Pfalz und der Europäischen Union startet diese Woche ins neue Schuljahr. Wie Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken und Bildungsministerin Doris Ahnen mitteilten, erhalten rund 163.000 Schülerinnen und Schüler an 1.100 Grund- und Förderschulen im Land damit wieder einmal pro Woche eine Portion frisches Obst und Gemüse. Landwirtschaftsministerin Höfken half am Montag an der Astrid-Lindgren-Förderschule in Mainz, die angelieferten Klassenkisten mit Äpfeln, Trauben und Karotten zu verteilen: „Mit dem Schulobstprogramm wollen wir alle Kinder im Grundschulalter für Obst und Gemüse begeistern. Die Schülerinnen und Schüler sollen die saisonale Vielfalt kennen und schätzen lernen und diese Wertschätzung auch in ihre Familien tragen“, sagte Höfken. „Wer von klein auf regelmäßig Obst und Gemüse isst, bleibt fit und gesund – auch im Erwachsenenalter.“

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Eltern, deren Kinder Klassen der Sekundarstufe I (5 bis 10) besuchen, müssen sich vom Beginn des Schuljahres 2012/2013 an generell nicht mehr an den Kosten für die Schülerbeförderung beteiligen – unabhängig von der Schulart, die die Kinder und Jugendlichen besuchen. Dieses Ziel hat eine Gesetzesinitiative, die heute das Kabinett im ersten Durchgang gebilligt hat.

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Sieben weitere Realschulen plus erhalten die Option, zum Schuljahr 2012/13 mit einer Fachoberschule (FOS) verbunden zu werden. „Wir setzen damit behutsam unseren 2010 begonnenen Weg fort, Schülerinnen und Schülern über die Realschule plus einen weiteren Weg zu höheren Qualifikationen aufzuzeigen“, sagte Bildungsministerin Doris Ahnen heute in Mainz. Mit Beginn des laufenden Schuljahres hatten die ersten zwölf Fachoberschulen im Verbund mit einer Realschule plus in Rheinland-Pfalz den Unterricht aufgenommen. Der zweijährige Bildungsgang aus dem berufsbildenden Bereich führt in den Fachrichtungen Wirtschaft und Verwaltung, Technik sowie Gesundheit zur Fachhochschulreife. Diese berechtigt zum Studium an jeder deutschen Fachhochschule oder kann über ein weiteres Schuljahr zum beruflichen Abitur und damit zur allgemeinen Hochschulreife erweitert werden. Gleichzeitig ermöglicht sie den Einstieg in moderne Handwerks- und Dienstleistungsberufe, wie etwa in der Medizintechnik, in denen hohe Anforderungen an die Auszubildenden gestellt werden.

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Bild Hambacher Schloss

Das vom Land mit Unterstützung der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur im Jahr 2010 gestartete Schulprojekt „Das Hambacher Schloss – ein außerschulischer Lernort der Demokratiegeschichte“ erhält neuen zusätzlichen Schwung. Im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz überreichte die Präsidentin des Sparkassenverbandes Rheinland-Pfalz, Beate Läsch-Weber, Bildungsstaatssekretärin Vera Reiß symbolisch das erste Exemplar einer Neuauflage der Biografie des Freiheitskämpfers Johann Georg August Wirth, der 1832 zu den Wortführern der demokratischen Aufbruchbewegung beim „Hambacher Fest“ gehörte. Der Sparkassenverband hatte durch seinen finanziellen Zuschuss die Neuauflage der Biografie ermöglicht und stellt nun insgesamt 450 Bücher für das Projekt und die Vorbereitung der teilnehmenden Schulklassen zur Verfügung.

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Logo Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

„Mit 77 Beiträgen von insgesamt 192 Schülerinnen und Schülern, die für den 22. Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten eingereicht wurden, haben die Schulen in Rheinland-Pfalz erneut sehr viele anschauliche Beispiele dafür vorgelegt, wie spannend und interessant Geschichte sein kann. Ich freue mich, heute die besten 17 Arbeiten aus dem Land auszeichnen zu dürfen, die getreu dem Motto ,Ärgernis, Aufsehen, Empörung: Skandale in der Geschichte’ tatsächliche und teilweise auch vermeintliche historische Skandale – meist aus dem regionalen Umfeld des jeweiligen Schulstandorts – unter die Lupe genommen und damit erneut ins Bewusstsein gerückt haben.“ Das unterstrich der Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, Michael Ebling, heute in der Trierer Stadtbibliothek bei der Feierstunde für die Landessiegerinnen und Landessieger im wichtigsten deutschen Schulwettbewerb für Geschichte.

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Wie entstehen Spannungen und Konflikte auf nationaler und internationaler Ebene und welche friedlichen Lösungswege gibt es dafür? Welche ökonomischen, historischen und politischen Grundlagen haben verschiedene konfliktträchtige Situationen in unterschiedlichen Regionen der Welt? Und welche Instrumente stehen der Politik und Nicht-Regierungsorganisationen bei der Bewältigung zur Verfügung? Das sind nur drei von vielen Fragen, die in den Schulen des Landes künftig mit Hilfe des Expertenwissens aus dem „Netzwerk Friedensbildung Rheinland-Pfalz“, dem aktuell 15 verschiedene Organisationen angehören, bearbeitet werden sollen. Als Grundlage für diese Einsätze unterzeichneten Bildungsstaatssekretärin Vera Reiß und der Sprecher des Netzwerks Friedensbildung, Pfarrer Friedhelm Schneider von der Arbeitsstelle Frieden und Umwelt der Evangelischen Kirche der Pfalz, heute in Mainz offiziell eine Kooperationsvereinbarung.

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Vom Vorhaben der Landesregierung, kleinere Klassen einzurichten, profitieren mit dem heutigen Start ins Schuljahr 2011/2012 die Grundschulen. In den ersten Klassen aller 976 Grundschulen sind ab sofort 24 Schülerinnen und Schüler die Obergrenze. Bislang galten 28 beziehungsweise 30 angemeldete Schülerinnen und Schüler als Grenze für eine Klassenteilung. „Durch die neue Vorgabe sind an den 976 Grundschulen landesweit insgesamt 138 erste Klassen mehr gebildet worden als dies nach der alten 28er-Regelung der Fall gewesen wäre“, unterstrich Bildungsministerin Doris Ahnen heute am ersten Schultag des Schuljahres 2011/2012 in der Theodor-Heuss-Grundschule in Mainz-Hechtsheim. An dieser Grundschule werden morgen 101 Kinder in fünf Klassen eingeschult. Das ist eine Klasse mehr als nach der alten Regelung.

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