Vom Beginn des kommenden Schuljahres an müssen die Eltern von Schülerinnen und Schülern in den Klassenstufen 5 bis 10 in allen Schulformen der allgemeinbildenden Schulen und in den Berufsfachschulen I und II keinen Eigenanteil für die Schülerbeförderung mehr aufbringen. Die Elternanteile übernimmt dann das Land. Das ist der Inhalt eines Gesetzentwurfs, den der Kommunale Rat zustimmend zur Kenntnis genommen hat und der jetzt vom rheinland-pfälzischen Ministerrat beschlossen wurde. Der Gesetzentwurf wird nun dem Landtag zur Beratung zugeleitet.

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Als „erfreuliche Bestätigung“ der konsequenten und durchgängigen bildungspolitischen Konzeption des Landes hat die rheinland-pfälzische Bildungs- und Wissenschaftsministerin Doris Ahnen das heute von der Bertelsmann-Stiftung im „Lernatlas 2011“ vorgestellte Ergebnis für Rheinland-Pfalz gewertet. Das Land wird von den Sozialwissenschaftlern der Stiftung bei der Beurteilung der Bedingungen für ein erfolgreiches lebenslanges Lernen im Ländervergleich auf Platz 4 eingestuft.

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Gruppenbild mit Staatssekretär Michael Ebling; Foto Ronny Schwarz

Zu einer filmischen Reise um die Welt lädt die 9. SchulKinoWoche Rheinland-Pfalz mit ihrem Schwerpunktthema „Die Welt, in der wir leben!“ ein, die heute im Mainzer CineStar eröffnet wurde und die bis zum Freitag dauert. Der Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, Michael Ebling, unterstrich bei der Eröffnung: „Die Auseinandersetzung mit dem Medium Film und seinen Mitteln ist ein wichtiges Thema in der Schule. Der Film ist nicht nur ein Kulturgut, sondern auch ein didaktisches Mittel, um Kindern und Jugendlichen die Welt – und manchmal sogar neue Welten – zu erschließen und dies in den verschiedensten Unterrichtsfächern.“ Dies werde gerade in der diesjährigen SchulKinoWoche deutlich, die Einblicke in andere Länder, Lebensbedingungen und Gesellschaftsformen bieten, Missstände aufzeigen, Schützenswertes bewusst machen und zu Diskussionen anregen wolle.

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20 Mädchen und Jungen der Klasse 2a in der Mainzer Ludwig-Schwamb-Schule erlebten heute eine Deutschstunde der besonderen Art: Im Rahmen des 8. bundesweiten Vorlesetags gestaltete in ihrem Klassenzimmer anstelle von Klassenlehrerin Juliana Flessa die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Doris Ahnen eine Lesestunde.

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„Die intensive Kommunikation zwischen Schulen und Eltern sowie zwischen Landeselternbeirat und Bildungsministerium ist eine wichtige Voraussetzung für den Bildungserfolg von Schülerinnen und Schülern. Diese intensive und vertrauensvolle Kommunikation auf Landesebene ist in den 20 Jahren seit dem ersten Landeselterntag zu einem echten Markenzeichen geworden, das auch über die Grenzen von Rheinland-Pfalz hinaus wahrgenommen wird. Das diesjährige Thema des Landeselterntags ,Lernen für’s Leben’ zeigt einmal mehr, wie eng die Interessen der Eltern von Schulkindern und die bildungspolitischen Ziele der Landesregierung beieinander liegen. Beide Seiten wollen die Rahmenbedingungen dafür weiter verbessern.“ Das unterstrich Bildungsministerin Doris Ahnen beim diesjährigen Landeselterntag in der Integrierten Gesamtschule (IGS) Enkenbach-Alsenborn.

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23 Schülerzeitungen im Land können sich über Zuschüsse für ihre Redaktionskassen freuen; denn sie gehören zu den Gewinnern des rheinland-pfälzischen Schülerzeitungswettbewerbs 2010/2011. Neun von ihnen haben doppelten Grund zur Freude und die Redaktion von PLUSMAG in der Realschule plus Landau kann sich sogar drei Mal freuen, weil sie zusätzlich zu der Top-Platzierung in ihrer Schulart noch einen der Sonderpreise ergattern konnten. Bildungsministerin Doris Ahnen unterstrich nach der jetzt erfolgten Jury-Entscheidung: „Schülerzeitungen sind schon lange ein fester Bestandteil des Schulalltags in Rheinland-Pfalz und den neueren technischen Entwicklungen folgend sind sie jetzt sogar teilweise online. Doch egal ob herkömmlich gedruckt oder als Internetauftritt – die Schülerzeitungen leisten einen wichtigen Beitrag zu einem offenen und diskussions- und konsensorientierten Schulklima. Die jetzt von einer Jury mit Vertreterinnen und Vertretern der großen Regionalzeitungen, Lehrkräften, Schüler- und Elternvertreterinnen und -vertretern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Sponsoren, der Schulaufsicht und des Ministeriums auch Vertreterinnen und Vertreter der Elternschaft ausgezeichneten Schülerzeitungsredaktionen zeigen dies in ganz besonderem Maß.“

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„Mit immer neuen Aktionen, Wettbewerben und Programmen wird im Rahmen der landesweiten Kampagne ,Leselust in Rheinland-Pfalz“ und bei der Leseförderung in den Schulen versucht, Kindern einerseits schon früh den Spaß am Lesen zu vermitteln und andererseits ihre Fähigkeit zum Sinn erfassenden Lesen und zum souveränen Umgang mit Texten zu stärken.“ Das betonte Bildungsministerin Doris Ahnen heute in Mainz und kündigte zugleich zwei neue Aktivitäten auf diesem Feld an: Erstens startet zum diesjährigen „Tag der Bibliotheken“ am 24. Oktober in der Stadtbibliothek Speyer die Aktion „Bücherei-Piraten“, in der Grundschulkinder auf spielerische Art, mit Piratenliedern und -geschichten zu einer spannenden Schatzsuche in der Bücherei motiviert werden. Und zweitens beginnt im November die erste Fortbildungsserie für Lehrerinnen und Lehrer im Rahmen des neuen Förderkonzepts „Lesen in der Schule“, das vom Pädagogischen Landesinstitut betreut wird.

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Foto von der Preisverleihung, Bild Robert-Bosch-Stiftung

 

Der Bundessieg im Wettbewerb der Robert-Bosch-Stiftung „Schule trifft Wissenschaft“ ist nach Kaiserslautern gegangen. Mit dem ersten Platz und einem Preisgeld von 50.000 Euro würdigte die Jury das Projekt „Mathematische Modellierungswoche“ des Felix-Klein-Zentrums für Mathematik, der Technischen Universität (TU) und des Fraunhofer-Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik (ITWM) in Kaiserslautern. Seit 1993 lädt die Universität jährlich begabte Oberstufenschülerinnen und -schüler ein, in Kleingruppen zusammen mit Lehrkräften aus ihren Schulen aktuelle Problemstellungen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Technik mit mathematischen Mitteln zu lösen. Die Planung eines Kreisverkehrs, die Entwicklung eines künstlichen Hüftgelenks ein Trainingsprogramm für Kugelstoßer oder ein Plan für die Evakuierung eines großen Gebäudes in Notfällen – diese und viele andere Problemstellungen werden von Schülerinnen und Schülern mit viel Kreativität sehr erfolgreich bearbeitet. Eine ganze Reihe von Gymnasien und Integrierten Gesamtschulen im Land hat das Konzept bereits in den Unterrichtsalltag übernommen.

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Im kommenden Winter können Schülerinnen und Schüler vor allem im naturwissenschaftlichen Unterricht oder in den Geographie-Stunden eine bislang einzigartige Chance nutzen: Mit der bereits seit einiger Zeit an das Pollichia-Museum in Bad Dürkheim teilabgeordneten Oberstudienrätin am Koblenzer Görres-Gymnasium Monika Kallfelz wird erstmals eine rheinland-pfälzische Lehrerin eine Forschungsexpedition in die Antarktis an Bord der POLARSTERN begleiten und sie bietet dabei Live-Eindrücke vom Arbeits- und Forschungsalltag auf dem größten Forschungseisbrecher der Welt an. Bildungs- und Wissenschaftsministerin Doris Ahnen rief die Schulen dazu auf, diese Gelegenheit zu nutzen: „Jede Forschungsreise der POLARSTERN bringt neue Erkenntnisse für die Meeres- und die Klimaforschung. Für Schülerinnen und Schüler ist dies eine einmalige Chance, im direkten Kontakt zu erfahren, wie solche Erkenntnisse zustande kommen und welche Arbeit hinter all den Projekten steckt. Ich hoffe sehr, dass damit zugleich die Begeisterung für die Naturwissenschaften gesteigert wird.“

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