Ob aus der Türkei, aus Marokko, Litauen oder Somalia – auch während dieser Herbstferien werden wieder Schülerinnen und Schüler aus den verschiedensten Ländern, die erst kurze Zeit in Rheinland-Pfalz leben, fleißig lernen und ihre schulfreie Zeit freiwillig an einer Volkshochschule verbringen. Denn in „Feriensprachkursen“ können dort Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund Deutsch lernen beziehungsweise ihre deutschen Sprachkenntnisse verbessern. In den jetzigen Herbstferien werden landesweit insgesamt 63 Kurse angeboten, die das Land mit knapp 66.000 Euro fördert. „Sprachförderung von Kindern und Jugendlichen ist eine Investition in die Zukunft“, betonten Bildungsministerin Doris Ahnen und Integrationsministerin Irene Alt dazu heute in Mainz.

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„Wir brauchen eine Grundgesetzänderung, die verlässliche Wege der Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern und vor allem eine dauerhafte angemessene Finanzausstattung für den gesamten Wissenschafts- und Bildungsbereich absichert. Die von der Bundesregierung vorgeschlagene Erweiterung der Kooperationsmöglichkeiten auf dem Wissenschaftssektor zielt noch nicht einmal darauf ab, dass Bund und Länder in der Breite im Hochschulbereich zusammenwirken können. Er sieht ausschließlich vor, dass exzellente Einrichtungen noch weiter gefördert werden können.“ Damit begründete die rheinland-pfälzische Bildungs- und Wissenschaftsministerin Doris Ahnen, die auch bildungspolitische Sprecherin der SPD-geführten Länder ist, die Ablehnung eines Entwurfs der Bundesregierung zur Änderung des Grundgesetzes heute im Bundesrat.

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Doris Ahnen sieht in den „Internationalen Bildungsindikatoren im Ländervergleich“* eine Bestätigung der rheinland-pfälzischen Bildungspolitik. „Wir sind auf einem guten Weg“, sagte die Ministerin. So schnitt Rheinland-Pfalz bereits im Jahr 2010 (auf dieses Jahr beziehen sich die meisten Angaben) mit einer durchschnittlichen Klassengröße von 21 Kindern im Primarbereich der öffentlichen Schulen im bundesweiten und internationalen Vergleich gut ab (im Bundesschnitt besuchten durchschnittlich 21,5 Kinder eine Klasse, im OECD-Schnitt 21,3). Analog fiel auch das Betreuungsverhältnis an den Grundschulen überdurchschnittlich aus: Im Schnitt kamen auf eine Lehrkraft 16,3 Schülerinnen und Schüler (Bundesschnitt 16,7). In keinem anderen westdeutschen Flächenland war die Situation so günstig.

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Logo Gedächtnis der Nation

Die Erinnerungen von Zeitzeugen zu unterschiedlichen Themen der jüngeren Geschichte festzuhalten, ist das Ziel des Vereins „Unsere Geschichte. Das Gedächtnis der Nation“. Dessen Arbeit entwickelt sich zunehmend zu einem Generationen übergreifenden Projekt: Um gerade Jüngere für Erfahrungen und Erinnerungen älterer Menschen zu interessieren, hat der Verein mit Unterstützung des rheinland-pfälzischen Bildungsministeriums und des Verbands der Geschichtslehrer Deutschlands (VGD) den Schülerwettbewerb „Miteinander statt Gegeneinander – Migrationsgeschichten“ ins Leben gerufen, der am 12. September 2012 startet. „Gerade für Schülerinnen und Schüler kann die Arbeit mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sehr fruchtbar sein, kann sie doch helfen, die räumliche und zeitliche Distanz, die Jugendliche im Umgang mit Geschichte häufig empfinden, zu überwinden“, so Bildungsministerin Doris Ahnen.

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Wie vermeide ich Lebensmittelverschwendung? Welche Finanzentscheidungen müssen private Haushalte treffen? Was muss ich im Internet beachten, um meine Daten zu schützen? Fragen der Ernährungs- und Verbraucherbildung sind ein immer wichtiger werdender Bestandteil der Schulbildung. Um sich intensiv in diese Themen einzuarbeiten, starten 20 Lehrerinnen und Lehrer aus landesweit zwölf Pilotschulen jetzt eine einjährige Online-Fortbildung an der Universität Koblenz-Landau. Bildungs-, Verbraucherschutz- und Umweltministerium finanzieren das Projekt gemeinsam.

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Durch eine ausdrückliche Klarstellung im Schulgesetz will die Landesregierung dafür sorgen, dass das Verbot sexueller Kontakte von Lehrkräften zu Schülerinnen und Schülern fest im Bewusstsein aller an Schule Beteiligten verankert wird. Ein Gesetzentwurf des Bildungsministeriums, der dies festschreibt, ist heute vom Kabinett im Grundsatz gebilligt worden und geht nun in die Anhörung. „Wir wollen im Rahmen des Schulgesetzes unmissverständlich herausstellen, dass alle Lehrkräfte und auch das sonstige Personal einer Schule eine besondere Verantwortung für alle Schülerinnen und Schüler der Schule tragen. Sexuelle Beziehungen zu Schülerinnen und Schülern sind mit dem staatlichen Bildungs- und Erziehungsauftrag von Schule nicht vereinbar“, unterstrich Bildungsministerin Doris Ahnen.

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„Good morning Missis Ahnen!“ Dieser Gruß der frisch gebackenen Gymnasiastinnen und Gymnasiasten der Klasse 5 d schallte Bildungsministerin Doris Ahnen bei ihrem traditionellen Schulbesuch am heutigen ersten Schultag im Mainzer Gymnasium am Kurfürstlichen Schloss entgegen. Das Gymnasium, das unter anderem Unterricht in vier Fremdsprachen, einen bilingualen Zug in Englisch und zahlreiche Austauschaktivitäten anbietet, Schülerinnen und Schülern in der Unterstufe ein Ganztagsangebot macht und zum neuen Schuljahr einen neuen Akzent im Bereich Informatik setzen will, sei ein gutes Beispiel für die Breite und Leistungsfähigkeit des Bildungsangebots im Land, begründete die Ministerin die Auswahl ihres Besuchsortes zum Auftakt des Schuljahres 2012/2013.

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Sport- und Bewegungsangebote sind ganz wichtige Bestandteile in der Konzeption der mehr als 590 Ganztagsschulen in Angebotsform in Rheinland-Pfalz. Die Sportverbände und Sportvereine stellen mit ihren Übungsleiterinnen und Trainern den größten Anteil des außerschulischen Personals, das im Rahmen von mittlerweile 26 Rahmenvereinbarungen zwischen dem Land und einer breiten Palette von Partnerorganisationen in den Ganztagsschulen im Einsatz ist. Mit einem neuen, bundesweit bislang einmaligen Kooperationsprojekt wollen der Fußballverband Rheinland (FVR) und das Bildungsministerium Rheinland-Pfalz dieses Sportangebot nun erweitern: Organisiert über den FVR sollen zum Schuljahresbeginn 2012/2013 in 101 Ganztagsschulen im Norden des Landes zusätzlich zu bereits bestehenden Sportangeboten insgesamt 107 Fußball-Arbeitsgemeinschaften starten. Finanziell unterstützt wird das FVR-Projekt von dem Sponsor RWE.

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Logo "Keine(r) ohne Abschluss"

Das besondere zehnte Schuljahr „Keine(r) ohne Abschluss“ hat auch im vergangenen Schuljahr die damit verbundenen Erwartungen voll erfüllt und die Ausgangsposition der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler für ihren weiteren beruflichen Lebensweg deutlich verbessert. Zum kommenden Schuljahr wird das bislang an acht Realschulen plus eingerichtete Projekt daher auch an der Realschule plus in Pirmasens und an der Lina-Pfaff-Realschule plus in Kaiserslautern starten.

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Die Nachfrage nach gut ausgebildetem Fachpersonal in den Kindertagesstätten wächst und wächst, denn der Ausbau der Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder im Vorschulalter geht – insbesondere in Rheinland-Pfalz – weiter zügig voran. „Mit dem im Herbst startenden Angebot einer neuen Teilzeit-Fachschulausbildung bei den Erzieherinnen und Erziehern wollen wir einerseits einen zusätzlichen Beitrag zur Deckung dieses Fachkräftebedarfs leisten, andererseits aber auch auf das steigende Interesse von Bewerberinnen und Bewerbern an Teilzeitausbildungsmöglichkeiten reagieren“, unterstrich Bildungsministerin Doris Ahnen. Der neue Ausbildungsweg erfülle dieselben fachlichen Qualitätsstandards wie die herkömmliche Vollzeitfachschulausbildung. Die hohen Bewerberzahlen an den neun Standorten der berufsbegleitenden Teilzeit-Fachschulausbildung (Trier, Koblenz, Westerburg, Boppard, Bad Kreuznach, Mainz, Worms, Ludwigshafen und Speyer) seien ein Beleg dafür, dass das Angebot gut ankomme.

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