Beim bundesweit ausgeschriebenen eTwinning-Preis des Pädagogischen Austauschdienstes (PAD) der Kultusministerkonferenz hat die Nelson-Mandela-Realschule plus in Dierdorf mit ihrem multinationalen Internetprojekt „YES – Young Europeans Speak“ den 1. Platz in der Altersgruppe 12 bis 15 Jahre errungen. Mit der Auszeichnung ist ein Geldpreis von 2.000 Euro verbunden. eTwinning (sinngemäß: elektronische Partnerschaft) ist ein Programm, das von der Europäischen Kommission initiiert wurden und mit dem Schulen in ganz Europa über eine eigens dafür geschaffene Internetplattform Schulpartnerschaften aufbauen und gemeinsame Projekte realisieren können.

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Beispiel einer Postkarte: Lehrerin und die Aufschrift "Mathe menschlich"

Unter dem Motto „Entdecke DIE LEHRE in Dir!“ startet das Bildungsministerium Rheinland-Pfalz eine eigene Image- und Werbekampagne für das Lehramt in berufsbildenden Schulen (BBS). Geworben wird dabei um Nachwuchs insbesondere für die Mangelfächer Metalltechnik, Informationstechnik bzw. Informatik, Gesundheit, Pflege und Elektrotechnik sowie Mathematik. „Die berufsbildenden Schulen bieten als die Schulart mit den meisten Schulformen unter einem Dach ein sehr attraktives und abwechslungsreiches Berufsfeld. Vor allem in den genannten Mangelfächern gibt es nach den aktuellen Prognosen auch in absehbarer Zukunft sehr gute Einstellungschancen. Diese Botschaften sollen mit der neuen Kampagne unter Schülerinnen und Schülern, die kurz vor ihrem Schulabschluss stehen, aber auch unter Studierenden gerade der gesuchten Fächer stärker verbreitet werden“, unterstrich Bildungsministerin Doris Ahnen.

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Einer Novelle des Schulgesetzes mit der gesetzlichen Verankerung eines vorbehaltlosen Wahlrechts für Eltern von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf zwischen einem inklusiven Unterrichtsangebot in einer Schwerpunktschule und einem an der Art der Behinderung orientierten Schulangebot in einer Förderschule hat der Ministerrat der Landesregierung heute zugestimmt. Die Gesetzesnovelle, die mit Beginn des neuen Schuljahres am 1.8.2014 in Kraft treten soll, wird nun an den Landtag weitergeleitet.

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„Dem Ziel, die Bildung in den Grundschulen zu stärken, bringt uns der CDU-Antrag, der diese Überschrift trägt, keinen Schritt näher. Im Gegenteil: Die als vermeintliche Patentlösungen ausgegebenen Forderungen in dem Antrag sind eher geeignet, das Vertrauen, das Eltern und nicht zuletzt die Kinder den Grundschullehrkräften im Land und ihrer Arbeit entgegenbringen, zu beschädigen.“ Das stellte Bildungsministerin Doris Ahnen heute in der Landtagsdebatte über einen Antrag der CDU-Fraktion fest. „Dieser Antrag hilft Eltern, Lehrerinnen und Lehrern und vor allem den Schülerinnen und Schülern in den Grundschulen kein Stück weiter.“

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„Inklusion ist eine Aufgabe, die uns alle angeht. Die Vorgabe der von Deutschland 2009 ratifizierten UN-Behindertenrechtskonvention, Menschen mit Behinderungen optimale Teilhabechancen zu eröffnen, ist für Bund, Länder und Kommunen gleichermaßen eine Verpflichtung. Dies gilt in besonderem Maße im Bildungsbereich. Wir wollen und werden die Ausweitung des inklusiven Unterrichtsangebots sehr verantwortungsvoll umsetzen und als Land dabei erhebliche Ressourcen einsetzen. Und wir lassen die Kommunen bei der Umsetzung des gemeinsamen Projektes der Inklusion keineswegs allein.“ Das unterstrich Bildungsministerin Doris Ahnen heute im Rahmen einer von der CDU beantragten Aktuellen Stunde im Landtag.

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Logo Medienscouts

Verbraucherschutz- und Justizminister Jochen Hartloff betonte heute anlässlich des Safer Internet Day 2014 die Bedeutung des Rechtes auf informationelle Selbstbestimmung: „Nutzer haben ein Recht auf informationelle Selbstbestimmung und müssen wissen und entscheiden können, wer wann zu welchen Zwecken Zugriff auf ihre Daten hat.“

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Lehrerin im Gespräch mit Schülerinnen

Als „zukunftsweisende Grundlage für die strukturelle und pädagogische Weiterentwicklung der berufsbildenden Schulen“ hat Bildungsministerin Doris Ahnen im Bildungsausschuss des Landtags heute die kürzlich vorgelegten „Empfehlungen zur Weiterentwicklung der berufsbildenden Schulen (BBS)“ bezeichnet, die auf die kommenden zehn Jahre ausgerichtet sind. Erarbeitet wurden die Empfehlungen von einer Expertengruppe aus Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft, der Lehrerverbände und Lehrergewerkschaften, der BBS-Schulleitungen und des Landeselternbeirats unter wissenschaftlicher Beratung durch Prof. Dr. Josef Rützel von der Technischen Universität Darmstadt. „Das Ergebnis äußerst engagierter und konstruktiver Beratungen sind fundierte und realitätsnahe Empfehlungen für die bevorstehende Dekade. Einige Punkte können – aufbauend auf bereits eingeleiteten Schritten – schon kurzfristig aufgegriffen und umgesetzt werden. Andere Anregungen muss man mittel- bis langfristig betrachten und angehen“, sagte Doris Ahnen.

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Leher im Gespräch mit zwei Schülern, Elektronik

Der demografische Wandel mit deutlich sinkenden Schülerzahlen einerseits und der steigende Bedarf der Wirtschaft an gut qualifiziertem Nachwuchs andererseits machen insbesondere im Bereich der berufsbildenden Schulen (BBS) eine strukturelle Weiterentwicklung erforderlich. Vor diesem Hintergrund hatte Bildungsministerin Doris Ahnen Mitte 2012 eine Expertengruppe aus Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft, der Lehrerverbände und -gewerkschaften, der BBS-Schulleitungen und des Landeselternbeirats unter wissenschaftlicher Beratung durch Prof. Dr. Josef Rützel von der Technischen Universität Darmstadt eingesetzt. Konzentriert auf 12 zentrale Punkte hat das Gremium jetzt seine Empfehlungen zur Weiterentwicklung der berufsbildenden Schulen in den kommenden zehn Jahren vorgelegt.

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Logo Jakob Muth-Preis

Als „verdiente Anerkennung für ein seit Jahren anhaltendes hohes Engagement für das gemeinsame Lernen und Leben von behinderten und nicht-behinderten Kindern“ haben Bildungsministein Doris Ahnen und der Landesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen, Matthias Rösch, die Auszeichnung der Brüder-Grimm-Schule in Ingelheim mit dem renommierten „Jakob-Muth-Preis für inklusive Schule“ gewürdigt, der seit 2009 alljährlich bundesweit ausgeschrieben wird. Als eine von drei Schulen war die Ingelheimer Grundschule aus bundesweit rund 100 Bewerbungen für den Preis ausgewählt worden, der von der Bundesbeauftragten für die Belange behinderter Menschen, der Deutschen UNESCO-Kommission sowie der Bertelsmann-Stiftung und der Sinn-Stiftung getragen wird. Matthias Rösch gratuliert der Schule bei der morgigen Preisverleihung in Hamburg auch im Namen der Bildungsministerin, wobei beide betonen: „Diese Auszeichnung ist auch ein Ansporn für den laufenden Ausbau des inklusiven Schulangebots in Rheinland-Pfalz insgesamt.“

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