Lehrerin im Gespräch mit Schülerinnen

Als „zukunftsweisende Grundlage für die strukturelle und pädagogische Weiterentwicklung der berufsbildenden Schulen“ hat Bildungsministerin Doris Ahnen im Bildungsausschuss des Landtags heute die kürzlich vorgelegten „Empfehlungen zur Weiterentwicklung der berufsbildenden Schulen (BBS)“ bezeichnet, die auf die kommenden zehn Jahre ausgerichtet sind. Erarbeitet wurden die Empfehlungen von einer Expertengruppe aus Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft, der Lehrerverbände und Lehrergewerkschaften, der BBS-Schulleitungen und des Landeselternbeirats unter wissenschaftlicher Beratung durch Prof. Dr. Josef Rützel von der Technischen Universität Darmstadt. „Das Ergebnis äußerst engagierter und konstruktiver Beratungen sind fundierte und realitätsnahe Empfehlungen für die bevorstehende Dekade. Einige Punkte können – aufbauend auf bereits eingeleiteten Schritten – schon kurzfristig aufgegriffen und umgesetzt werden. Andere Anregungen muss man mittel- bis langfristig betrachten und angehen“, sagte Doris Ahnen.

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Leher im Gespräch mit zwei Schülern, Elektronik

Der demografische Wandel mit deutlich sinkenden Schülerzahlen einerseits und der steigende Bedarf der Wirtschaft an gut qualifiziertem Nachwuchs andererseits machen insbesondere im Bereich der berufsbildenden Schulen (BBS) eine strukturelle Weiterentwicklung erforderlich. Vor diesem Hintergrund hatte Bildungsministerin Doris Ahnen Mitte 2012 eine Expertengruppe aus Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft, der Lehrerverbände und -gewerkschaften, der BBS-Schulleitungen und des Landeselternbeirats unter wissenschaftlicher Beratung durch Prof. Dr. Josef Rützel von der Technischen Universität Darmstadt eingesetzt. Konzentriert auf 12 zentrale Punkte hat das Gremium jetzt seine Empfehlungen zur Weiterentwicklung der berufsbildenden Schulen in den kommenden zehn Jahren vorgelegt.

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Logo Jakob Muth-Preis

Als „verdiente Anerkennung für ein seit Jahren anhaltendes hohes Engagement für das gemeinsame Lernen und Leben von behinderten und nicht-behinderten Kindern“ haben Bildungsministein Doris Ahnen und der Landesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen, Matthias Rösch, die Auszeichnung der Brüder-Grimm-Schule in Ingelheim mit dem renommierten „Jakob-Muth-Preis für inklusive Schule“ gewürdigt, der seit 2009 alljährlich bundesweit ausgeschrieben wird. Als eine von drei Schulen war die Ingelheimer Grundschule aus bundesweit rund 100 Bewerbungen für den Preis ausgewählt worden, der von der Bundesbeauftragten für die Belange behinderter Menschen, der Deutschen UNESCO-Kommission sowie der Bertelsmann-Stiftung und der Sinn-Stiftung getragen wird. Matthias Rösch gratuliert der Schule bei der morgigen Preisverleihung in Hamburg auch im Namen der Bildungsministerin, wobei beide betonen: „Diese Auszeichnung ist auch ein Ansporn für den laufenden Ausbau des inklusiven Schulangebots in Rheinland-Pfalz insgesamt.“

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Solide Grundkenntnisse im Bereich der Informationstechnologien sind heute praktisch unverzichtbar. Der „Europäische Computerführerschein (ECDL)“, der von der Dienstleistungsgesellschaft für Informatik (DLGI) vergeben wird, bescheinigt solche Kenntnisse in insgesamt sieben Teilbereichen. Um diesen Computerführerschein weiterhin auch an Schulen in Rheinland-Pfalz anzubieten, verlängerten jetzt Bildungsstaatssekretär Hans Beckmann und DLGI-Geschäftsführer Thomas Michel die erstmals 2007 unterzeichnete Rahmenvereinbarung für den ECDL-Erwerb an rheinland-pfälzischen Schulen erneut um drei Jahre bis Ende 2016.

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Mit einem Versorgungsgrad von 94,5 Prozent für Pflichtstunden und Differenzierungsangebote wird in dem breit gefächerten schulischen Angebot der berufsbildenden Schulen (BBS) aktuell der beste Wert seit dem Schuljahr 2007/2008 erreicht. „Eine bessere Unterrichtsversorgung in den berufsbildenden Schulen bleibt ein zentrales Anliegen der Landesregierung“, sagte Bildungsstaatssekretär Hans Beckmann jetzt mit Blick auf die Rahmendaten für die BBS-Statistik 2013/2014. Die Versorgung habe sich im zweiten Jahr in Folge verbessert; im vergangenen Schuljahr lag der Versorgungsgrad der öffentlichen berufsbildenden Schulen bei 93,8 Prozent.

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Logo Ganztagsschule Rheinland-Pfalz

Die Zahl der Ganztagsschulen in Angebotsform wird zum Schuljahr 2014/2015 die 600er-Marke überschreiten. Wie Bildungsministerin Doris Ahnen heute in Mainz mitteilte, haben jetzt 10 Schulen vom Land eine Option zur Errichtung einer Ganztagsschule auf Basis des seit 2002 laufenden Landesprogramms erhalten: „Das Netz der Ganztagsschulen wird damit auch im kommenden Schuljahr weiter verdichtet werden.“ Zusammen mit den 106 verpflichtenden Ganztagsschulen, zu denen auch die G8-Ganztagsgymnasien zählen – könnten damit ab Herbst 2014 insgesamt 710 Schulen im Land ein pädagogisch sehr hochwertiges Ganztagsschulangebot anbieten.

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„Wir wollen den derzeit im Land lebenden Kindern und Jugendlichen aber auch zukünftigen Generationen ein leistungsfähiges und chancengerechtes Bildungssystem in Rheinland-Pfalz bieten. Dies zeigt auch die klare Schwerpunktsetzung zugunsten der Bildungsangebote in Schulen und Hochschulen im Landeshaushalt 2014/2015, der zudem weitere wichtige Beiträge liefert, damit das gemeinsame politische Ziel dieser Landesregierung auch in Zukunft abgesichert wird.“ Das unterstrich Bildungsministerin Doris Ahnen heute bei der Abschlussberatung des Doppelhaushalts im Landtag.

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„Die Leistungskurve der deutschen Schülerinnen und Schüler in dem internationalen Schulleistungstest PISA zeigt weiter nach oben und zugleich hat sich der Zusammenhang zwischen der gemessenen Leistung von Schülerinnen und Schülern in Deutschland und ihrem sozialen Hintergrund weiter verringert. Diese sehr erfreulichen Entwicklungen sind in erster Linie ein Verdienst der Schulen. Lob und Anerkennung haben dabei die Lehrkräfte verdient. Die Bildungspolitik kann für sich in Anspruch nehmen, mit Maßnahmen wie der Intensivierung der individuellen Förderung, der frühkindlichen Bildung, dem Ausbau von Ganztagsschulen und dem Aufbau des kompetenzorientierten Systems der bundesweiten Bildungsstandards sowie ihrer Verankerung in den Schulen diese Entwicklung wirkungsvoll und nachhaltig zu unterstützen.“ Das unterstrich die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Doris Ahnen, die auch bildungspolitische Sprecherin der SPD-geführten Länder ist, heute zu den in Berlin vorgestellten Ergebnissen von PISA 2012.

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Die strukturelle Unterrichtsversorgung für die allgemeinbildenden Schulen liegt im laufenden Schuljahr im Schnitt bei 97,9 Prozent. Dieser Wert bezieht sich auf die für den Pflichtunterricht nach der Stundentafel und für zusätzliche Förder- und Differenzierungsangebote vorgesehenen Stunden. „Die allgemeinbildenden Schulen im Land haben damit eine gute Basis für die Erfüllung ihres Bildungsauftrags. Der Versorgungsgrad liegt in etwa auf dem Niveau des letzten Jahres. Dabei ist der Rückgang der Schülerzahlen nicht so deutlich ausgefallen wie in früheren Prognosen vorhergesagt. Und: Auch zu diesem Schuljahr wurden wieder eine Reihe pädagogischer Verbesserungen umgesetzt wie die Absenkung der maximalen Klassengrößen in weiteren Jahrgangsstufen“, sagte Bildungsministerin Doris Ahnen heute bei der Vorstellung der vorläufigen Ergebnisse der Schulstatistik 2013/2014 und der in den Schulen erhobenen Daten zur strukturellen Unterrichtsversorgung der allgemeinbildenden Schulen im laufenden Schuljahr.

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