„Herzstück der anstehenden Novelle des Schulgesetzes ist die Stärkung der Rechte der Eltern von Kindern mit Behinderungen, wenn es um die Entscheidung über den besten schulischen Förderort für ihre Kinder geht. Wir wollen ein vorbehaltloses Wahlrecht zwischen einem inklusiven Angebot in einer Schwerpunktschule und einem sich an der Art der Behinderung orientierenden Schulangebot in einer Förderschule verankern. Die bisherigen rechtlichen Einschränkungen dieser Wahl fallen damit weg“, sagte Bildungsministerin Doris Ahnen heute bei der Vorstellung der zentralen Inhalte des Regierungsentwurfs für eine Änderung des Schulgesetzes. Der Entwurf ist – nach der Zustimmung durch das Kabinett – jetzt in die Anhörung gegangen.

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Solide Kenntnisse auf dem Feld der modernen Informationstechnologien sind heute unverzichtbar. Auf dieser Erkenntnis aufbauend hat das 10-Punkte-Programm der Landesregierung „Medienkompetenz macht Schule“ in den vergangenen fünf Jahren dafür gesorgt, dass nicht nur die informationstechnische Ausstattung der Schulen im Land massiv verbessert wurde, sondern auch dafür, dass Zehntausende von Schülerinnen, Schülern, Lehrkräften und Eltern sowie viele Schulleitungsmitglieder ihre Kompetenzen in Bezug auf digitale Medien und das Internet ausbauen konnten. Eine 5-Jahres-Bilanz des 2007 gestarteten Programms ist jetzt vom Kabinett zustimmend zur Kenntnis genommen worden.

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Ob aus Afghanistan, China, der Türkei, Spanien oder Syrien – auch während dieser Herbstferien werden wieder Schülerinnen und Schüler aus den verschiedensten Ländern, die erst kurze Zeit in Rheinland-Pfalz leben, ihre schulfreie Zeit freiwillig an einer Volkshochschule verbringen. In „Feriensprachkursen“ können dort Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund Deutsch lernen beziehungsweise ihre deutschen Sprachkenntnisse verbessern. In den jetzigen Herbstferien werden landesweit insgesamt 47 Kurse angeboten, die das Land aus dem Bildungs- und dem Integrationsetat mit gut 49.000 Euro fördert. „Sprachförderung von Kindern und Jugendlichen ist eine Investition in die Zukunft“, begründeten dies Bildungsministerin Doris Ahnen und Integrationsministerin Irene Alt heute in Mainz.

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Mit gleich zwei Projekten beteiligt sich Rheinland-Pfalz an der jetzt gestarteten „Bund-Länder-Initiative zur Sprachförderung, Sprachdiagnostik und Leseförderung (BiSS)“. Bundesweit entwickeln dabei Verbünde von Kindertagesstätten und/oder Schulen sowie von Partnern aus Hochschulen, Fortbildungsinstitutionen oder aus dem Bibliotheksbereich Konzeptionen, um vorhandene Ansätze zur Sprachförderung, zur Sprachdiagnostik und zur Leseförderung im Hinblick auf ihre Wirksamkeit und Effizienz wissenschaftlich zu überprüfen und weiterzuentwickeln. Darüber hinaus unterstützt das Programm die erforderliche Weiterqualifizierung der Erzieherinnen und Erzieher sowie der Lehrkräfte. 23 Verbünde haben bundesweit jetzt ihre Arbeit gestartet.

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Die Abläufe in der Fertigungs- und Prozessautomatisierung verändern sich auf Grund des technischen Fortschritts in rasantem Tempo. Die Ausbildung angehender Anlagenelektroniker, Mechatroniker, Regelungs- und Steuerungstechniker sowie auch von Auszubildenden in anderen technischen Berufen in Betrieben und berufsbildenden Schulen muss daher ständig weiterentwickelt und neu angepasst werden. Vor zehn Jahren hat ein Kooperationsabkommen zwischen dem Bildungsministerium Rheinland-Pfalz und der Siemens AG die Basis dafür gelegt, dass diese Anpassung besser und schneller gelingen kann.

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Logo Kinder zum Olymp; Preisträger im Wettbewerb

Großer Erfolg für rheinland-pfälzische Förderschule: Zum wiederholten Mal gehört die Levana-Schule in Schweich zu den Preisträgern des bundesweiten Wettbewerbs „Kinder zum Olymp! Schulen kooperieren mit Kultur“, den die Kulturstiftung der Länder erneut ausgelobt hat. Die Schülerinnen und Schüler nahmen die Auszeichnung heute bei einer festlichen Verleihung in Berlin entgegen. Geehrt werden sie, ihre Lehrkräfte und die Verantwortlichen der Kooperationspartner für das kreative Projekt „Klang und Schatten oder Wo wächst Metall?“, das in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kunstakademie in Trier und dem Rheinischen Landesmuseum Trier entstanden ist.

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Nachdem islamischer Religionsunterricht auf der Basis eines landesweiten Lehrplans bereits in mehreren Grundschulen in vier Städten sowie in weiterführenden Schulen in Ludwigshafen verankert werden konnte, wird in Rheinland-Pfalz mit dem Start des Schuljahres 2013/2014 nun erstmals auch Schülerinnen und Schülern, die der Alevitischen Religionsgemeinschaft angehören, ein bekenntnisorientierter Religionsunterricht angeboten. An der Albert-Schweitzer-Grundschule in Alzey unterrichtet ab sofort eine alevitische Lehrkraft aus dem rheinland-pfälzischen Schuldienst eine jahrgangsübergreifende Lerngruppe.

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„Das heute für knapp 548.000 Schülerinnen und Schüler und fast 42.000 hauptamtliche Lehrkräfte beginnende Schuljahr ist das ,Jahr Eins‘ nach dem Abschluss der vor fünf Jahren gestarteten Schulstrukturreform für den weiterführenden Schulbereich. Mit 186 Realschulen plus, von denen mittlerweile 25 mit einer Fachoberschule verbunden sind, mit 149 Gymnasien und 55 Integrierten Gesamtschulen sowie dem sehr breit gefächerten Angebot der mehr als 100 Berufsbildenden Schulen bietet Rheinland-Pfalz ein differenziertes, durchlässiges und aufstiegsorientiertes Schulangebot, das entscheidend dazu beiträgt, die Anforderungen einer Gesellschaft zu erfüllen, die sich im demografischen Wandel befindet, und den Fachkräftebedarf der Zukunft zu decken. Die neue Schulstruktur eröffnet Schülerinnen und Schülern und deren Eltern klare Wege sowie gute Perspektiven und erweitert die Förder- und Aufstiegsmöglichkeiten. Und sie sorgt – zusammen mit anderen pädagogischen Programmen, wie beispielsweise dem Ganztagsschulausbau – auch für mehr Chancengleichheit.“ Das unterstrich Bildungsministerin Doris Ahnen zum Beginn des Schuljahres 2013/2014 in Mainz beim Besuch der Fachoberschule (FOS) an der Kanonikus-Kir-Realschule plus.

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Das Land Rheinland-Pfalz erleichtert durch ein neues Förderprogramm Auszubildenden in der Pfalz das Sammeln von internationalen Erfahrungen in berufsbezogenen Auslandspraktika. Das Projekt „Auslandspraktikum in der Oberrheinregion – Euregio-Zertifikat für Auszubildende und Berufsschüler/innen“ bietet Auszubildenden, Berufsschülerinnen und Berufsschülern aus der Oberrheinregion in Deutschland, Frankreich und der Schweiz die Chance, während der Ausbildung mit einer Landesförderung ein vierwöchiges Auslandspraktikum in ihrer Region zu absolvieren. Nach Abschluss der Berufsausbildung wird diese berufliche Mobilitätserfahrung durch das Euregio-Zertifikat dokumentiert. Das Praktikum kann zudem durch den „europass Mobilität“ der Europäischen Union (EU) bescheinigt werden.

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Logo für den Medienkompass

„Mit einem neu geschaffenen ,Medienkompass‘ sollen die Schülerinnen und Schüler im Land künftig ihre Fähigkeiten und Kenntnisse im Bereich Medienkompetenz Schritt für Schritt weiterentwickeln und auf der Grundlage verbindlicher Standards nachweisen können. Der ,Medienkompass‘ soll dabei eine Zusatzqualifikation zum Schulzeugnis sein.“ Das kündigte Bildungsministerin Doris Ahnen an. Der Medienkompass wurde in den vergangenen Monaten vom Pädagogischen Landesinstitut Rheinland-Pfalz (PL) entwickelt. Im neuen Schuljahr wird er in einem ersten Schritt in landesweit 17 Schulen der Primarstufe (an Grundschulen und Förderschulen) einem Praxistest unterzogen (siehe Anlage). Ab dem Schuljahr 2014/2015 solle der „Medienkompass“ dann allen Schulen der Primarstufe und der Sekundarstufe I zur Verfügung stehen.

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