Neuer Schub für die Inklusion in Schulen: Wie im Inklusionskonzept der Landesregierung vorgesehen werden alle Schulen, die inklusive Unterrichtsangebote machen, insbesondere die Schwerpunktschulen künftig von so genannten „Förder- und Beratungszentren“ unterstützt. Bildungsministerin Vera Reiß hat jetzt die ersten vier Förderschulen im Land mit dieser neuen Aufgabe beauftragt. Zwei Förderschulen in kommunaler Trägerschaft (in Singhofen und Pirmasens) sowie zwei Landesschulen für Gehörlose und Schwerhörige in Trier und Neuwied nehmen ihre neue Aufgabe ab sofort wahr. Bildungsministerin Reiß unterstrich: „Wir können beim gemeinsamen Unterricht von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen auf dem seit mehr als einem Dutzend Jahren erprobten Konzept der Schwerpunktschulen aufbauen. Der Anteil der inklusiv unterrichteten Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf liegt mittlerweile bei 30 Prozent. Mit der Weiterentwicklung von geeigneten Förderschulen im Land zu Förder- und Beratungszentren werden die Schwerpunktschulen noch mehr professionelle Unterstützung erhalten.“

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Die Schülerzahlen im Land gehen insgesamt weiter zurück, aber bei weitem nicht so stark wie am Anfang der Legislaturperiode nach den damals vorliegenden statistischen Kennzahlen zu erwarten war. Diese Tendenz wird sich voraussichtlich auch in den kommenden Schuljahren fortsetzen. Deshalb wird auch der prognostizierte Rückgang der Klassenzahlen an den weiterführenden Schulen geringer ausfallen als zum Beispiel im Gutachten von Professor Klaus Klemm von 2012 zur Entwicklung des Lehrkräftebedarfs bis zum Schuljahr 2016/2017 angenommen. Der Stufenplan der Landesregierung zur Senkung der maximalen Klassengröße (Klassenmesszahl) basiert jedoch auf der Annahme, dass eine Absenkung der Klassenmesszahl in den weiterführenden Schulen wegen eines gleichzeitigen Schülerrückgangs nicht zu zusätzlichen Klassen und damit zu zusätzlichem Raumbedarf führt. Diese Annahme wird so nicht mehr eintreffen.

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Der Fußball macht Schule – unter dieser Überschrift wurde Mitte 2012 mit Unterstützung des Sponsors RWE durch den Fußballverband Rheinland (FVR) und das rheinland-pfälzische Bildungsministerium ein Projekt gestartet, von dem heute gesagt werden kann: Diese Kooperation von Ganztagsschulen einerseits und einem Sportverband andererseits könnte und sollte in der Tat Schule machen.

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Die Unterstützung für die Lehrkräfte an berufsbildenden Schulen (BBS) durch Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter kann 2015 auf hohem Niveau fortgesetzt werden. Bildungsministerin Vera Reiß hat jetzt öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe sowie Trägervereinen von Schulsozialarbeit Landesmittel im Umfang von rund 1,3 Millionen Euro für Einsätze an berufsbildenden Schulen bewilligt. Insgesamt werden mit Haushaltsmitteln des Landes in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro momentan rund 52 Personalstellen für Schulsozialarbeit an 60 berufsbildenden Schulen finanziert und gefördert.

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„Bei der Verteilung der so genannten ,kleinen Ferien‘ in Rheinland-Pfalz bestimmen auch künftig pädagogische Gesichtspunkte die Entscheidungen. Die Unterrichtszeiträume zwischen allen Ferienzeiträumen müssen ein sinnvolles pädagogisches Arbeiten ermöglichen. Unter dieser Prämisse sehen wir in den kommenden Jahren einige Möglichkeiten, den Wechsel von Unterrichts- und Ferienzeiten gegenüber dem über Jahrzehnte eingeschliffenen Rhythmus zu verändern. Damit tragen wir dem erklärten Wunsch der Elternschaft nach flexibleren Ferienfestlegungen Rechnung, der auch von anderen am Schulleben Beteiligten und von weiteren Betroffenen der Ferienpläne mitgetragen wird.“ Mit dieser Feststellung kündigte Bildungsministerin Vera Reiß heute einen Vorschlag des Landes an, der in den Jahren 2018 bis 2024 neben Herbst-, Weihnachts- und Osterferien in drei Schuljahren Winterferien und in drei Schuljahren Pfingstferien vorsieht. Dieser Vorschlag soll demnächst – wie bei allen Ferienplanungen auf Landesebene bisher – in die Anhörung gehen.

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„Eine gute Unterrichtsversorgung in unseren Schulen hat für die Landesregierung nach wie vor sehr hohe Priorität und die Zahlen für das aktuelle Schuljahr belegen dies eindeutig. In den allgemeinbildenden Schulen ist es gelungen, 98,4 Prozent der Lehrerwochenstunden für den zu erteilenden Pflichtunterricht sowie die von den Schulen eingeplanten zusätzlichen Förder- und Differenzierungsangebote abzudecken. Damit hat sich die Versorgung im Jahresvergleich klar verbessert – um 0,5 Prozentpunkte. Noch deutlicher – nämlich um einen ganzen Prozentpunkt – konnte die Unterrichtsversorgung der berufsbildenden Schulen verbessert werden. Diese haben einen Versorgungsgrad von 95,5 Prozent.“ Das hielt Bildungsministerin Vera Reiß heute im Landtag bei der Beantwortung einer Mündlichen Anfrage der SPD-Fraktion fest.

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Die strukturelle Unterrichtsversorgung an den berufsbildenden Schulen (BBS) ist im laufenden Schuljahr deutlich besser als im Vorjahr. Bildungsministerin Vera Reiß betont: „Mit einem Versorgungsgrad von 95,5 Prozent der Summe für Pflichtstunden und Differenzierungsangebote konnte in dem enorm differenzierten BBS-Angebot der beste Wert seit Jahrzehnten erreicht werden. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Versorgung insgesamt um einen Prozentpunkt verbessert, was bei der Vielzahl von schulischen Angeboten und dem entsprechend breit gefächerten Fachlehrerbedarf nicht einfach war.“

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„Eine gute strukturelle Unterrichtsversorgung ermöglicht es den allgemeinbildenden Schulen im Land im laufenden Schuljahr den zu erteilenden Pflichtunterricht sowie ihre eingeplanten zusätzlichen Förder- und Differenzierungsangebote zu einem sehr hohen Grad abzudecken. Mit einem Versorgungsgrad von durchschnittlich 98,4 Prozent hat sich die Versorgung im Jahresvergleich klar verbessert – um 0,5 Prozentpunkte. Damit haben die allgemeinbildenden Schulen insgesamt gute Voraussetzungen für ihre wichtige pädagogische Arbeit.“ Das unterstrich Bildungsministerin Vera Reiß heute in Mainz bei der Vorstellung der Daten zur Unterrichtsversorgung der allgemeinbildenden Schulen und der vorläufigen Ergebnisse der Schulstatistik für das Schuljahr 2014/2015. Im vergangenen Schuljahr hatte die strukturelle Unterrichtsversorgung in den allgemeinbildenden Schulen bei einem Wert von 97,9 Prozent gelegen.

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Insgesamt 15 Lehrerinnen und Lehrer sowie sechs Pädagogen-Teams aus neun Bundesländern erhalten in diesem Jahr den „Deutschen Lehrerpreis“, der seit 2009 jährlich von der Vodafone Stiftung Deutschland und vom Deutschen Philologenverband in zwei Kategorien vergeben wird. Zu den Preisträgerinnen und Preisträgern in der Kategorie „Schüler zeichnen Lehrer aus“, in der Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen des jeweiligen Jahres besonders engagierte Pädagoginnen und Pädagogen nominieren, „die das verantwortungsvolle Miteinander fördern und durch ihre soziale Kompetenz einen bleibenden Eindruck bei den Schülerinnen und Schülern hinterlassen“, gehört in diesem Jahr auch Jens F. Heiderich, der am Frauenlob-Gymnasium in Mainz unterrichtet.

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