Wichtiges Engagement für Schule und Demokratie

Heute startet die 71. Konferenz der LandesschülerInnenvertretung (LSV) Rheinland-Pfalz. Unter dem Motto „Lasst uns pädagogisch wertvoll sein“ diskutieren die Delegierten von Schulen aus dem ganzen Land ein Wochenende lang über bildungspolitische Fragen der Gegenwart und der Zukunft.

„Es war eine gute und konzentrierte Stimmung. Auf der Konferenz wird sicher viel Konstruktives geleistet und ich bin gespannt auf die Ergebnisse“, sagte Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig. Schule müsse angesichts einer sich ständig wandelnden Gesellschaft immer wieder neu gedacht werden. Dabei sei die Perspektive der Schülerinnen und Schüler ganz zentral, so die Ministerin weiter. Diese Perspektive könne am besten von den Schülerinnen und Schülern selbst dargestellt und vertreten werden. „Es hat mich gefreut, dass ich wieder so viele engagierte junge Menschen treffen konnte, die für ihre Überzeugungen einstehen – und ihre Freizeit dafür opfern“, so Stefanie Hubig.

Zur Aufgabe der LSV gehört es, die Schülerinnen und Schüler gegenüber der Politik, Verbänden und der sonstigen Öffentlichkeit zu vertreten sowie die Vertretungen für Schülerinnen und Schüler an den einzelnen Schulen bei ihrer Arbeit zu unterstützen.

„Die Schule ist auch der Ort, an dem Demokratie gelernt und gelebt wird. Das ist heute so wichtig, wie seit langem nicht. Deshalb werden wir die Demokratieerziehung in Kindertagesstätten und Schulen auch weiter stärken. Kinder und Jugendliche in Rheinland-Pfalz sollen ganz selbstverständlich lernen, wie Demokratie funktioniert und wie man sie miteinander und nicht gegeneinander gestaltet. Dabei weiß ich die LandesschülerInnenvertretung an meiner Seite und dafür bedanke ich mich“, sagte die Ministerin weiter. 

Im Rahmen der Demokratiebildung hat sich das Bildungsministerium zusammen mit dem Landtag das Ziel gesetzt, den Klassenrat auszubauen und zu stärken. „Der Klassenrat ist Basisdemokratie pur. Er bietet Kompromissfindung und demokratischen Diskurs von der Grundschule an. Mit einem neuen Landeswettbewerb soll der Klassenrat nun weiter aufgewertet und verbreitet werden“, kündigt Stefanie Hubig an.