Konstruieren, Schrauben, Lernen – Grund- und Förderschulen in Rheinland-Pfalz erhalten Technikbaukisten

Früh übt sich – deshalb bietet die MINT-Strategie des Bildungsministeriums altersgerechte Angebote zur Förderung von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik entlang der gesamten Bildungskette.

Früh übt sich – deshalb bietet die MINT-Strategie des Bildungsministeriums altersgerechte Angebote zur Förderung von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik entlang der gesamten Bildungskette. Die insgesamt 1052 Grund- und Förderschulen mit Primarstufe erhalten dazu nun Technikkisten, die spielerisches Konstruieren ermöglichen und damit technisches Grundlagenwissen vermitteln.

„Es geht darum, die Bauteile anzufassen und sich damit auseinanderzusetzen. Dadurch erlernen die Kinder technische Grundlagen, schulen handwerkliche Fertigkeiten und erfahren durch das Konstruieren und Bauen zusätzlich Selbstwirksamkeit. Die Kisten bieten eine Vielzahl an unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten in der Schule: Vom freien Spielen, über das Nachbauen von Bauplänen bis hin zu Konstruktionsaufgaben für bestimmte technische Fragen“, erklärte Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig.

Bereits im Frühjahr dieses Jahres wurde im Rahmen der MINT-Strategie allen rund 960 Grundschulen im Land ein Exemplar eines Metallbaukastens zur Förderung der technischen Bildung zur Verfügung gestellt. Nun erhalten die Grundschulen zusätzlich jeweils drei Solarmetallbaukästen, die ihnen neue Möglichkeiten eröffnen. Die Förderschulen erhalten jeweils ein Exemplar des Metallbaukastens. „MINT-Bildung ist Allgemeinbildung. Bei der Arbeit mit den Technikkisten geht es deshalb nicht nur um eine frühzeitige berufliche Orientierung, sondern vor allem darum zu zeigen, dass Technik unsere Welt durchdringt und wie sie funktioniert“, so Hubig abschließend.