Hubig: Unterrichtsversorgung an berufsbildenden Schulen klettert auf neuen Spitzenwert

„Unsere berufsbildenden Schulen machen junge Menschen fit für die berufliche Zukunft. Dabei unterstützen wir die Schulen nach Kräften“, so Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig. Die berufsbildenden Schulen verzeichnen im laufenden Schuljahr landesweit eine strukturelle Unterrichtsversorgung von 97,2 Prozent. Der Grad der strukturellen Unterrichtsversorgung klettert damit auch hier auf einen neuen Bestwert. Im Schuljahr 2017/2018 belief sich die Unterrichtsversorgung an den Berufsschulen noch auf 97,1 Prozent, im Schuljahr 2016/2017 auf 97,0 Prozent.

„Es freut mich, dass wir die Unterrichtsversorgung auch an den berufsbildenden Schulen erneut verbessern konnten. Gerade bei der Vielzahl der berufsbezogenen Fächer bleibt es aber eine Herausforderung, die jeweiligen Fachlehrerinnen und -lehrer zu finden. Das ist ein bundesweites Phänomen. Dabei bietet der Lehrberuf attraktive Arbeitsbedingungen. Ein sicherer Arbeitsplatz, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, angemessene Bezahlung und eine wichtige und sinnstiftende Arbeit für und mit jungen Menschen – das sind gute Argumente für das Lehramt und zwar auch im direkten Vergleich zu vielen Wirtschaftsbereichen“, so Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig.

Eine der besonderen Herausforderung an den berufsbildenden Schulen ist, dass innerhalb von Klassen oft besonders differenziert werden muss, um berufsspezifischen Inhalte zu behandeln. Die strukturelle Unterrichtsversorgung umfasst deshalb nicht nur die Stunden für den Pflichtunterricht, es sind darin auch Stunden für zusätzliche Förder- und Differenzierungsangebote enthalten.

„In vielen Berufen wandeln sich Prozesse und Abläufe angesichts der Digitalisierung. Gleichzeitig bilden sich ganz neue Berufsbilder und Arbeitsfelder heraus. Damit muss auch die Ausbildung schritthalten. Das heißt: In Zukunft wird auch das Lernen und Lehren an den berufsbildenden Schulen digitaler werden. Wir brauchen dabei keine Revolution, sondern eine Evolution in enger Abstimmung mit Wirtschaft und Betrieben. Viele unserer berufsbildenden Schulen in Rheinland-Pfalz sind auf diesem Weg schon sehr weit. Das Bildungsministerium legt im Zuge seiner Digitalstrategie einen der Schwerpunkte ganz klar bei den berufsbildenden Schulen. Klar ist aber auch, dass diese Entwicklung zusätzliche Bedarfe nach Fachlehrkräften – etwa für Informationstechnik – mit sich bringt“, so die Ministerin.