Bildungsministerin Hubig liest Schülerinnen und Schülern der Realschule plus in Gau-Algesheim vor

„Das Lesen, Verstehen und auch das Schreiben von Texten gehört zu den Schlüsselkompetenzen, die unsere Schülerinnen und Schüler beherrschen müssen. Deshalb ist die Leseförderung ein Schwerpunkt rheinland-pfälzischer Bildungspolitik. Um die Lesekompetenz der Kinder und Jugendlichen zu stärken, müssen wir ihre Leselust wecken und sie fördern. Dazu sind Aktionen wie der bundesweite Vorlesetag eine ideale Gelegenheit“, sagte Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig, die sich am Donnerstagvormittag Zeit genommen hatte, um den Schülerinnen und Schülern der Klasse 6d der Christian-Erbach-Realschule plus aus dem Buch „Geisterstunde“ von Rainer Wekwerth, Sabine Städing, Gesa Schwartz u.a. vorzulesen.

„Die Lust am Lesen kommt bei Kindern oftmals über das Vorlesen. Wer positive Erfahrungen mit dem Lesen verbindet, der liest auch später gerne und besser. Das ist besonders wichtig, um dem sogenannten Leseknick in der Pubertät entgegenzuwirken“, sagte Hubig und ergänzte: „Das Landesprogramm ‚Leselust in Rheinland-Pfalz‘ zeigt seit vielen Jahren, dass Lesen bei uns einen besonderen Stellenwert hat. Wir wollen die Leselust bei Kindern und Jugendlichen aller Altersgruppen fördern. Wer gut und sicher liest, ist wirklich klar im Vorteil. So geben wir unseren Schülerinnen und Schülern das nötige Rüstzeug für das spätere Berufsleben mit“, so die Ministerin. 

Der bundesweite Vorlesetag findet jedes Jahr am dritten Freitag im November statt. Ins Leben gerufen und organisiert wird der Tag von der in Mainz ansässigen Stiftung Lesen, der Wochenzeitung DIE ZEIT sowie der Deutschen Bahn AG.