231 Schülerinnen und Schüler erwerben Fremdsprachenzertifikat

Der Herkunftssprachenunterricht in Rheinland-Pfalz ist ein Erfolgsmodell. Schülerinnen und Schüler aus Rheinland-Pfalz, die mit guten Leistungen am Herkunftsspracheunterricht teilnehmen, können ein Zertifikat erwerben, das ihre herkunftssprachlichen Kenntnisse bestätigt.

Der Herkunftssprachenunterricht in Rheinland-Pfalz ist ein Erfolgsmodell. Schülerinnen und Schüler aus Rheinland-Pfalz, die mit guten Leistungen am Herkunftsspracheunterricht teilnehmen, können im Rahmen des Programms „telc-Schülerstipendien“ der rheinland-pfälzischen Volkshochschulen mit Förderung des Bildungsministeriums von Rheinland Pfalz ein Zertifikat erwerben, das ihre herkunftssprachlichen Kenntnisse bestätigt. 231 Schülerinnen und Schüler landesweit haben nach Vorbereitungskursen an den Volkshochschulen im Jahr 2018 eine erfolgreiche Prüfung abgelegt.

„Sprachkompetenz und Mehrsprachigkeit haben einen hohen Stellenwert – ganz egal welchen Bildungs- und Berufsweg man einschlägt. Das anerkannte telc-Zertifikat bestätigt die herkunftssprachlichen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler. Das Zertifikat ist damit eine persönliche Anerkennung des Lernerfolgs und vor allem ein

Bonus für die berufliche Zukunft der Teilnehmenden. Deshalb fördert das Land die Vorbereitungskurse und Sprachprüfungen an Volkshochschulen. Ich bedanke mich bei allen Partnerinnen und Partnern –  vor allem auch den Lehrenden im Herkunftssprachenunterricht – die das Programm möglich und erfolgreich machen. Den neuen Zertifikatsträgerinnen und -trägern gratuliere ich zu ihrem Erfolg“, erklärte Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig.

Mit 262 Schülerinnen und Schülern, die im Jahr 2018 an dem Projekt teilgenommen haben, lagen die Anmeldungen um 10 Prozent über den Zahlen des Vorjahres. Türkisch war dabei mit 182 Belegungen mit Abstand die häufigste Sprache, gefolgt von Spanisch und Russisch.

Bereits seit dem Jahr 2011 gibt es die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Bildungsministerium und Volkshochschulen: Schülerinnen und Schüler, die im herkunftssprachlichen Unterricht der Sprachen Türkisch, Spanisch und Polnisch – und in 2018 erstmalig auch Italienisch und Russisch – besondere Leistungen erbracht haben, werden an Volkshochschulen vorbereitet und legen dort eine Prüfung ab, die von der telc gGmbH in Frankfurt bereitgestellt wird. Die Teilnehmenden, die diese bestehen, erhalten ein international anerkanntes Zertifikat.

„Für die Volkshochschulen als flächendeckende Anbieter von Sprachunterricht und Sprachzertifikaten ist es eine besonders schöne Aufgabe, jungen Menschen dabei zu helfen, ihre Fähigkeiten zu entwickeln und anerkennen zu lassen. Die Bestehensquote der Absolventinnen und Absolventen von fast 90 Prozent zeigt auch die hohe Motivation der Teilnehmenden, die sich häufig in ihrer Freizeit auf die Prüfungen an den 15 teilnehmenden Volkshochschulen überall im Land vorbereitet haben. Diese Jugendlichen sind die Fachkräfte der Zukunft!“, betont Hendrik Hering, Vorsitzender des Verbandes der Volkshochschulen von Rheinland-Pfalz.

Die erfolgreichen Schülerinnen und Schüler dürfen in nächster Zeit – oft im Rahmen einer kleinen Feierstunde in Anwesenheit des Bürgermeisters oder Landrats – ihre Belohnung in Form ihres Zertifikats entgegennehmen. Für alle anderen besteht im nächsten Jahr wieder die Chance zur Teilnahme: Bewerbungen von Schülerinnen und Schülern mit guten und sehr guten Leistungen im herkunftssprachlichen Unterricht können über die Lehrkräfte an das Bildungsministerium gerichtet werden.