Zukunftsorientierte Planung und Flexibilität – Staatssekretärin Bettina Brück und Direktorin des Pädagogischen Landesinstitutes Dr. Birgit Pikowsky unterzeichnen Ziel- und Leistungsvereinbarungen

Was tun, wenn der Pin-Code für das Schul-iPad verschwunden ist? Wo finde ich Lehrmaterial für Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine? Wer ist mein Ansprechpartner in Sachen Schulpsychologie? Und welche Fortbildungsangebote gibt es für mich als Lehrkraft in meinen Fächern? So vielfältig wie der Alltag an den rheinland-pfälzischen Schulen ist auch das Angebot, das das Pädagogische Landesinstitut (PL) den Schulen sowie den rund 42.000 Lehrkräften im Land unterbreitet.

Damit dies auch in den beiden kommenden Jahren weiter funktioniert, haben Staatssekretärin Bettina Brück aus dem Ministerium für Bildung und die Direktorin des Pädagogischen Landesinstitutes Dr. Birgit Pikowsky in Speyer eine neue Ziel- und Leistungsvereinbarung für die Jahre 2023 und 2024 unterzeichnet.

Für die langfristige Planung von mehreren tausend Fortbildungsveranstaltungen, Beratungsangeboten, Materialerstellung und -bereitstellung sowie zentralen IT-Diensten für Schulen ist mittelfristige Planungssicherheit unabdingbar. „Die Zielvereinbarung bietet uns nicht nur diese Planungssicherheit, sondern auch genug Spielraum, um kurzfristig auf aktuelle Ereignisse und Bedarfe der Schulen zu reagieren. Wie wichtig dies ist, zeigen die vielen aktuellen Herausforderungen, wie die Integration und Förderung der vor dem Krieg in der Ukraine geflüchteten Schülerinnen und Schüler, die Aufarbeitung der Folgen der Flutkatastrophe im Ahrtal sowie der Corona-Pandemie“, erläuterte Dr. Birgit Pikowsky.

„Das Pädagogische Landesinstitut ist unser starker und bewährter Partner im Schulalltag, dessen Beitrag zur Qualitätssicherung im Unterrichtsalltag gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann“, betonte Brück. „Auf das PL und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können wir uns stets verlassen, das zeigt sich nicht nur, aber insbesondere auch in so herausfordernden Zeiten wie im Augenblick.“

Die Staatssekretärin war nicht nur zum Unterschreiben nach Speyer gekommen, sondern getreu dem Motto „Kennen kommt vor Kooperieren“ auch zur intensiven Kontaktpflege zwischen Landesinstitut und Ministerium. Brück freute sich sehr über den offenen Austausch – ausnahmsweise einmal ohne weiteren Termin- und Themendruck. Zugleich gab sie ein großes Dankeschön an das Kollegium des PL für die Zusammenarbeit, besonders in den vergangenen Monaten, weiter – auch von Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig.

Gemeinsam mit PL-Direktorin Pikowsky stellten die Abteilungsleitungen Sabine Pfeiffer,
Dr. Karla Weber, Oliver Appel und Sabine Schweitzer verschiedene aktuelle Schwerpunktthemen des Pädagogischen Landesinstituts vor und gaben beispielhaft Einblicke in die aktuellen Themenschwerpunkte, in moderne Arbeitsweisen und neue fach-didaktische Konzepte der Fortbildung. Einige konkrete Aufgaben des im September 2022 gegründeten Digitalen Kompetenzzentrums (DigiKomp) stellten deren Leiter Joachim Dieterich und Stephan Pfurtscheller an sehr praxisnahen Beispielen vor. Und sie beantworteten dann auch die eingangs gestellte „Klassiker-Frage“: „Was tun, wenn der Pin-Code für das Schul-iPad abhandengekommen ist?“

Ein zentraler Gedanke des Tages, den alle Anwesenden aus verschiedensten Perspektiven teilten, war die Bedeutung guter Partnerschaft und intensiver Kooperation für eine gelingende Unterstützung der Schulen, Lehrkräfte, Schülerinnen, Schüler und Eltern, sei es innerhalb der Landesstrukturen zwischen Bildungsministerium, Schulaufsicht, Kommunen und PL oder mit den Universitäten, Stiftungen und vielen weiteren Akteure im Bildungssektor.

Weitere Informationen zur Ziel- und Leistungsvereinbarung finden Sie im Internet unter https://pl.bildung-rp.de/unser-institut/ziel-und-leistungsvereinbarung.html.