Voller Einsatz für die vierte IGS in Mainz – Planungsgruppe nimmt Arbeit auf

Nach der Genehmigung einer vierten Integrierten Gesamtschule (IGS) für die Landeshauptstadt Mainz, traf sich jetzt die pädagogische Planungsgruppe für die neue IGS, die am Europakreisel in Mainz entstehen soll, zur konstituierenden Sitzung. Die Planungsgruppe, die sich aus erfahrenen Lehrkräften rekrutiert, die vom Bildungsministerium und der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion als Schulaufsicht begleitet werden, setzt sich mit der pädagogischen Ausrichtung sowie schulorganisatorischen Fragen auseinander, damit die Schule dann bereits zum Schuljahr 2020/2021 ihre Arbeit aufnehmen kann.

„Es ist gut, dass die neue IGS mit Ganztagsangebot und als Schwerpunktschule startet, so wie es der Schulträger beantragt hat. Damit das Konzept wachsen kann, braucht es jetzt Anpackerinnen und Anpacker aus schulischer Praxis und von der Stadt Mainz als Schulträger – und die haben wir. Ich wünsche der Planungsgruppe einen guten Start und viel Freude bei der Arbeit für die Schülerinnen und Schüler und den Schulstandort Mainz“, so Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig.

Oberbürgermeister Michael Ebling und Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch: „Mainz ist eine attraktive, dynamische und wachsende Stadt. Deshalb bauen wir unsere Infrastruktur und damit auch unsere schulischen Angebote konsequent weiter aus. Die Integrierten Gesamtschulen verzeichnen seit Jahren eine große Nachfrage, weshalb wir froh sind, dass wir hier in den kommenden Jahren unser Angebot weiter ausbauen können und damit dem Wunsch der Eltern Rechnung tragen. Die Genehmigung des Landes einer 4. IGS war daher eine wichtige Weichenstellung für die Landeshauptstadt. Mit der Einrichtung und Arbeitsaufnahme der Planungsgruppe für die IGS 4 wird das Vorhaben wieder ein Stück konkreter.“

Die Planungsgruppe startet jetzt voller Tatendrang und mit ersten kreativen Ideen in die konkrete Arbeit. Dabei legten die Teilnehmenden bereits erste konzeptionelle Schwerpunkte fest, wobei die Orientierung an den Bedarfen der Schülerinnen und Schüler an oberster Stelle steht. Chancengleichheit muss demnach mehr als nur ein Schlagwort sein. Außerdem soll die neue Schule nicht nur als Lernort, sondern von der gesamten Schulgemeinschaft auch als Sozialraum wahrgenommen werden. Um diese und weitere Konzeptbausteine mit Leben und Inhalten füllen zu können, steht dem Planungsteam noch viel Arbeit bevor, der alle Beteiligten mit Freude entgegensehen. Alle Teammitglieder bringen ihre umfangreichen Erfahrungen aus integrierten Schulsystemen ein, wovon das Projekt insgesamt profitiert.