Spielerisches Lernen mit Schorschi und Pippi Langstrumpf – Bildungsstaatssekretärin Bettina Brück besucht Sprach- und Ferienkurse in Sprendlingen

Am Dienstagmorgen hat Bildungsstaatssekretärin Bettina Brück gemeinsam mit der Leiterin der Kreisvolkshochschule (kvhs) Mainz-Bingen, Petra Strehle und der Leiterin der Jungen vhs, Slobodanka Trojer, die Feriensprachkurse und Ferienlernangebote an der Grundschule Sprendlingen besucht.

Um 9 Uhr stand erst einmal Lesen auf dem Programm. Während sich eine Gruppe mit Schorschi, dem Schulgespenst beschäftigte, sammelte sich eine andere Gruppe und sprach über Pippi Langstrumpf und weitere Lieblingsbücher. „Lesen und Rechnen machen uns besonders viel Spaß“, da waren sich die Mädchen und Jungen im Alter von sieben bis zehn Jahren einig. Die Referendarin, die die Gruppe betreut, betonte: „Wir schauen uns hier an, was die Kinder im Schuljahr gelernt haben und wo sie gegebenenfalls noch Bedarfe haben. Dabei vertiefen wir die Inhalte und holen auch das ein oder andere nach – wichtig ist, dass der Spaß dabei nicht zu kurz kommt – immerhin sind ja Ferien.“

Genau das, betonte Staatssekretärin Bettina Brück, sei das Ziel des Programms „Lernen in den Ferien, kurz LiF, das man gemeinsam mit den Volkshochschulen organisiere: „Mit dem Nachfolgeprogramm der Sommer- bzw. Herbstschule haben wir ein gemeinsames Angebot geschaffen, das spielerisches Lernen in den Ferien ermöglicht und den Kindern und Jugendlichen die Chance bietet, Unterrichtsstoff in angenehmer Atmosphäre zu wiederholen und zu festigen. Besonders wichtig ist uns dabei, dass sich Schule und das Programm verzahnen, so dass die Kinder auch das üben können, wovon sie profitieren und was laut ihren Lehrkräften sinnvoll ist. Das gelingt hier in Sprendlingen ganz hervorragend.“ Das zeigte sich auch im Feriensprachkurs, den zwölf Kinder besuchen. Sie stammen zum großen Teil aus der Ukraine, aber auch aus Afghanistan. Sie konnten ihrem Besuch schon beweisen, wie gut sie Deutsch gelernt haben. 

Petra Strehle, die Leiterin der kvhs, erklärte: „Für die kvhs Mainz-Bingen sind LiF sowie die Feriensprachkurse so wichtig, weil wir dadurch allen Kindern eine Chance geben, Freude am Lernen zu entwickeln, Erfolgserlebnisse aufzubauen und mit großer Motivation nach den Ferien weiter zu lernen. Die kvhs Mainz-Bingen verfügt über eine jahrelange Erfahrung, um solche außerschulischen Unterstützungsmaßnahmen für Schüle-rinnen und Schüler kompetent umzusetzen. Wir nutzen unsere Netzwerke und erfahrenen Kursleitungen, um den Schülerinnen und Schülern ein attraktives und spannendes Lernangebot zu bieten."

Abschließend dankte die Staatssekretärin der Kreisvolkshochschule und den Lehrkräften noch einmal für ihr außerordentliches Engagement und überreichte den Kindern ein Paket mit Spielmaterial, Stiften und Snacks für die Pausen.    
 
Weitere Informationen:    
Die Kreisvolkshochschule Mainz-Bingen bietet in Mainz und dem Landkreis Mainz-Bingen an insgesamt elf Standorten das Programm „Lernen in den Ferien (LiF) an. Dazu haben sich insgesamt 174 Schülerinnen und Schüler angemeldet. Das Programm läuft dabei über zwei Wochen von morgens 9 bis mittags 12 Uhr. 

Darüber hinaus gibt es elf Feriensprachkurse an sieben Standorten mit rund 100 angemeldeten Schülerinnen und Schülern.