Schülerinnen und Schüler übergeben KMK-Präsidentin Hubig Bilder für Berlin

Wortwörtlich nahmen 22 Schülerinnen und Schüler aus Trier und Alzey den diesjährigen Schwerpunkt der Kultusministerkonferenz (KMK) „Europa (er)leben und gestalten“ und schufen mit Leinwand, Farben und Pinsel ihre ganz eigenen Interpretationen des Themas. Heute übergaben die jungen Künstlerinnen und Künstler ihre Arbeiten Bildungsministerin und KMK-Präsidentin Dr. Stefanie Hubig in Mainz. Zusammen mit Beiträgen aus dem „Europäischen Wettbewerb“ werden die Kunstwerke ab März im KMK-Sekretariat in Berlin zu sehen sein.

„Ich bin beeindruckt von der herausragenden Qualität der Kunstwerke. Sie zeichnen sich nämlich nicht nur durch kreative Einfälle und künstlerische Technik aus, sie zeigen auch, wie intensiv das Thema ‚Europa‘ die jungen Menschen bewegt. Die Bilder von der Landesschule für Gehörlose und Schwerhörige Trier führen uns sehr eindringlich vor Augen, dass die europäische Gemeinschaft keine Selbstverständlichkeit ist. Genau deshalb ist es mir besonders wichtig, unsere Schülerinnen und Schüler für die europäische Idee zu begeistern und ihnen in unseren Schulen die große Bedeutung gemeinsamer Werte und eines demokratischen Miteinanders zu vermitteln“, erklärte Hubig.

Die Schülerinnen und Schüler des Landeskunstgymnasiums am Staatlichen Aufbaugymnasium Alzey hätten einen ganz anderen Weg der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Motto „Europa (er)leben und gestalten“ gewählt, fuhr Stefanie Hubig fort: „Die großformatigen Porträts zeigen 19 beeindruckende Persönlichkeiten, die die europäische Geschichte in den unterschiedlichsten Bereichen entscheidend mitbestimmt haben oder immer noch mitbestimmen, wie zum Beispiel die Umweltaktivistin Greta Thunberg, der Künstler Pablo Picasso oder der ehemalige französischen Staatspräsident François Mitterrand.“

Abgerundet wird die Ausstellung von elf rheinland-pfälzischen Beiträgen für den „Europäischen Wettbewerb“, einem der ältesten Schülerwettbewerbe Deutschlands, der jedes Jahr aufs Neue Schülerinnen und Schülerinnen dazu motiviert, sich mit europäischen Fragestellungen auseinanderzusetzten und den europäischen Gedanken nachhaltig stärkt.

„Mit ihren Werken regen uns die jungen Künstlerinnen und Künstler auf vielfältige Weise zum Nachdenken an. Sie fordern uns dazu auf, die Stimme der Jugend zu hören und in einen generationen- und grenzüberschreitenden Dialog zu treten. Dafür möchte mich recht herzlich bei den Schülerinnen und Schülern bedanken. Dank gilt aber auch ihren Lehrerinnen und Lehrern, die sie in der Vorbereitung unterstützt haben“, erklärte die KMK-Präsidentin abschießend.

Hintergrund:

Im Januar 2020 hat Rheinland-Pfalz turnusgemäß die Präsidentschaft der Kultusministerkonferenz übernommen. Traditionell setzt das jeweilige Präsidialland mit Kunstwerken von Schülerinnen und Schülern einen visuellen Akzent in den Räumlichkeiten des KMK-Sekretariats in Berlin. 2020 greift die Kunstausstellung den durch die KMK-Präsidentin Dr. Stefanie Hubig gewählten Themenschwerpunkt „Europa (er)leben und gestalten“ auf.