Netzwerk der Medienkompetenz-Grundschulen wächst weiter: Schon zwei Drittel aller Grundschulen machen mit

Kinder und Jugendliche kommen immer früher in Kontakt mit digitalen Medien, deshalb muss auch die Vermittlung von Medienkompetenz früher beginnen. Seit dem Schuljahr 2017/2018 weitet Rheinland-Pfalz dazu sein erfolgreiches Landesprogramm „Medienkompetenz macht Schule“, an dem bereits fast alle weiterführenden Schulen teilnehmen, auch auf den Grundschulbereich aus. Im neuen Schuljahr 2020/2021 können 266 weitere Grundschulen in das Landesprogramm aufgenommen werden, das teilte Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig heute in Mainz mit.

„Medienkompetenz ist Lebenskompetenz für die digitale Welt – deshalb freue ich mich, dass wir mit großen Schritten voranschreiten. Mit den Grundschulen, die jetzt neu hinzukommen, haben wir dann insgesamt 653 Medienkompetenz-Grundschulen in Rheinland-Pfalz. Das sind mehr als zwei Drittel aller Grundschulen im Land. Das ist auch Ausdruck des Engagements der Schulleitungen und Kollegien, die die Wichtigkeit dieses Themas – und zwar schon vor Corona – erkannt und sich mit ihrer Schule für das Programm beworben haben. Dafür bedanke ich mich herzlich“, sagte Bildungsministerin Hubig.

Ziel von „Medienkompetenz macht Schule“ ist es, schülerorientiertes, selbstgesteuertes und individuelles Lernen und den kompetenten Umgang mit digitalen Medien zu ermöglichen und über Chancen und Risiken aufzuklären. Verbunden mit der Aufnahme in das Programm ist eine Sachausstattung im Wert von bis zu 7.500 Euro.

Bis 2023 sollen alle 963 Grundschulen landesweit mit einem Startpaket an Informations- und Kommunikationstechnik ausgestattet werden, um Schülerinnen und Schülern die notwendigen Kompetenzen zur Teilhabe an der digitalen Welt vermitteln zu können.

Listen der neu aufgenommenen Grundschulen in den Schulaufsichtsbezirken Trier, Neustadt und Koblenz.