Mit Rheinland-Pfalz ist immer zu rechnen – starker Auftritt bei der Mathematik-Olympiade

Ein erster, ein zweiter und drei dritte Preise, dazu eine Sonderauszeichnung für ei-nen besonders eleganten Lösungsweg sowie jede Menge Lob und Anerkennung – die Mannschaft aus Rheinland-Pfalz hat beim diesjährigen Bundesentscheid zur Mathematik-Olympiade einen starken Auftritt hingelegt. Mit Kreativität und Köpfchen überzeugten die 13 Mädchen und Jungen aus den Jahrgangsstufen 7 bis 12 die Jury beim Finale in Magdeburg und bestätigten damit die ebenfalls bereits sehr gu-ten Ergebnisse aus dem Vorjahr.

„Aufgrund der hervorragenden Vorjahresergebnisse durfte Rheinland-Pfalz in diesem Jahr zum ersten Mal 13 Teilnehmende zur Bundesrunde schicken, darunter auch fünf Schülerinnen“, sagte Bildungsministerium Dr. Stefanie Hubig. „Ich gratuliere allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu ihren tollen Leistungen in der Mathematik, die nicht nur mich immer wieder sprachlos vor Erstaunen machen. Dieser schöne Erfolg, zu dem die Lehrkräfte und Wettbewerbsbetreuenden viel beigetragen haben, zeigt einmal mehr, dass Rheinland-Pfalz in Sachen MINT weit vorne ist. Wir unterstützen und fördern bereits seit 2016 die MINT-Bildung unserer Kinder und Jugendlichen; denn gerade in den Bereichen der MINT-Fächer braucht Rheinland-Pfalz, braucht Deutschland als Innovationsland starken und motivierten Nachwuchs. Dass diese Saat bei uns aufgeht, zeigen auch die Höchstleistungen bei der Mathe-Olympiade.“

Herausragende Leistungen zeigte im rheinland-pfälzischen Team Philipp Lörcks: Der Zehntklässler vom Friedrich-Wilhelm-Gymnasium in Trier heimste einen ersten Preis ein. Cedric Friedrich (12. Klasse) vom Max-von-Laue-Gymnasium in Koblenz gewann einen zweiten Preis und zudem einen Sonderpreis für seinen besonders eleganten Lösungsweg. Dritte Preise gingen an Gregor Salaru (10. Klasse, Otto-Schott-Gymnasium Mainz), Oscar Su (9. Klasse, Elisabeth-Langgässer-Gymnasium Alzey) und Simon Borissevitch (9. Klasse, Franziskus-Gymnasium Nonnenwerth). Anerkennungen wurden René Richter (11. Klasse, Johannes-Gymnasium Lahnstein), Jona Richartz (9. Klasse, Werner-Heisenberg-Gymnasium Neuwied) und Anna Salaru (7. Klasse, Maria-Ward-Schule Mainz) zuteil. Komplettiert wurde das Team von Lars Gottfriedsen (11. Klasse, Hohenstaufen-Gymnasium Kaiserslautern), Xinxuan Gao (10. Klasse, Gymnasium Birkenfeld), Wenke Simon (8. Klasse, Gymnasium am Rittersberg Kaiserslautern), Daris Mohammadzadeh und Amanda Delcros (beide 7. Klasse, Otto-Schott-Gymnasium Mainz).

Rund 1600 Schülerinnen und Schüler aus ungefähr 100 weiterführenden rheinland-pfälzischen-Schulen haben in diesem Schuljahr an der Mathematik-Olympiade teilgenommen. Das Teilnehmerfeld wurde über drei Runden immer weiter verkleinert, bis die 13 Starterinnen und Starter für Magdeburg feststanden. Für die Klassenstufen 5 bis 7 endet der Wettbewerb normalerweise mit der 3. Runde. Besonders talentierte Siebtklässlerinnen und Siebtklässler können aber für die 4. Runde zugelassen werden. Gleich drei von ihnen schafften es in die rheinland-pfälzische Mannschaft, die in Magdeburg vom Landesbeauftragten Steffen Marhold, seinem Kollegen Jürgen Schön und dem früheren Preisträger Pascal Hein betreut wurde.

Im Regelfall werden die besten Mathe-Asse des Landes in Camps auf ihre große Aufgabe vorbereitet, die zum Teil dezentral, zum Teil zentral an der TU Kaiserslautern stattfinden. In diesem Schuljahr konnten diese Vorbereitungstrainings wegen der Corona-Pandemie nicht durchgeführt werden. Im nächsten Schuljahr sollen sie wieder angeboten werden – damit erneut eine starke Mannschaft zur nächsten Mathematik-Olympiade fährt, die 2023 in Berlin stattfinden wird.