Land erweitert Testmöglichkeiten für Lehrkräfte und sonstige Mitarbeitende in Schulen

Bereits seit Ende Januar kann sich das Kita-Personal in Rheinland-Pfalz jederzeit frei-willig auf eine Infektion mit dem Corona-Virus testen lassen. Dieses Angebot der anlasslosen Testung mittels Antigen-Schnelltest (PoC) weitet das Land nun auch auf Lehrkräfte und andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von rheinland-pfälzischen Schulen aus. Das teilten Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig und der Präsident des zu-ständigen Landesamts für Soziales, Jugend und Versorgung, Detlef Placzek, den Schulen heute in einem gemeinsamen Schreiben mit.

„Bisher konnten sich Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte auf freiwilliger Basis auf eine Infektion mit dem Corona-Virus testen lassen, wenn sie Kontaktperson der Kategorie II waren. Jetzt haben wir diese Testmöglichkeiten erweitert. Lehrkräfte und sonstige Beschäftigte in den Schulen dürfen sich nun – ebenso wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kitas, in der Kindertagespflege und in (teil-)stationären Hilfen für Erziehung – jederzeit testen lassen. Wir wollen mehr Präsenz ermöglichen und dazu gehört, dass wir die Rahmenbedingungen ständig anpassen und verbessern. Dabei arbeiten wir auf der Höhe der Zeit und in enger Abstimmung mit Expertinnen und Experten aus dem Gesundheitsbereich. Mit diesen Maßnahmen möchten wir allen in Kita und Schule weiter bei ihrer wichtigen Arbeit unterstützen und ihnen zusätzliche Sicherheit geben. Es bleibt aber dabei, dass auch weiterhin auf die Einhaltung aller sonstigen Hygienemaßnahmen geachtet werden muss“, so Hubig. Ebenso arbeite man weiter am Thema „Eigentests“ und wolle auch hier schnellstmöglich zu Ergebnissen kommen.

Nachdem für die Kitas in Rheinland-Pfalz ein Hygienepaket im Gegenwert von rund 2,6 Millionen Euro aufgesetzt wurde, erhalten auch die Schulen nochmals zusätzliche Ausstattung. Nachdem bereits im Januar eine Lieferung von rund 250.000 FFP2-Masken und von 1 Million medizinischer (OP-)Masken an die Schulen erfolgt ist, startet nun der Versand weiterer FFP2-Masken für Lehrkräfte an Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt ganzheitliche und motorische Entwicklung. Nach den Grundschulen und Förderschulen erhalten außerdem die kombinierten Grund- und Realschulen plus sowie die Grund- und Hauptschulen zusätzlich Face Shields, die von den Lehrkräften in Kombination mit einer Maske als Schutz gegen eine etwaige Tröpfcheninfektion getragen werden können.

„Es ist uns wichtig, hier Unterstützung zu leisten, um sichere Bildung zu ermöglichen. Für das durchgängige Tragen sind FFP2-Masken im Unterricht aus Sicht der Experten nicht erforderlich. In speziellen Situationen, etwa, wenn Erste Hilfe geleistet werden muss, kann die Verwendung von FFP2-Masken aber sinnvoll sein“, so Präsident Placzek.

Sofern über diese Lieferung hinaus Bedarf an FFP2-Masken besteht, kann dieser Bedarf künftig über ein Online-Portal bei der Schulaufsicht ADD angemeldet werden. Diese Funktion wird derzeit programmiert.