Hubig/Ahnen: Ministerrat beschließt Sechs-Millionen-Euro-Förderprogramm für mobile Lüftungsgeräte

„Das Lüften der Klassenräume bleibt – neben der Einhaltung der AHA-Regeln – das A und O. Auf frische Luft in den Klassenzimmern kann auch in der kälteren Jahreszeit nicht verzichtet werden. Für Schulräume, die gebraucht werden und nicht gut zu belüften sind, können mobile Lüftungsgeräte eine Lösung sein – so die Empfehlungen des Umweltbundesamtes“, erklärte Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig am Dienstagnachmittag im Anschluss an die Ministerratssitzung.

„Auf dieser Grundlage stellt die Landesregierung jetzt ein Förderprogramm mit bis zu sechs Millionen Euro auf. Dies hat der Ministerrat heute entschieden. Mit den Geldern können Schulträger mobile Luftreinigungsgeräte für Schulen anschaffen“, ergänzte Finanzministerin Doris Ahnen.

„Voraussetzung dafür ist, dass die Fenster nicht zu ertüchtigen sind und die jeweiligen Räume für den Unterricht gebraucht werden. Das ist eine weitere Maßnahme, damit wir in der Corona-Pandemie gut über den Herbst und Winter kommen. Denn Schule ist und bleibt zentral“, so die Bildungsministerin.

Das Verfahren und die Möglichkeiten des Mittelabrufs werden mit den Kommunalen Spitzenverbänden abgestimmt.