Höhenflug mit „Eisblitz“ und „Le Grand Saut“ – Schüler gewinnen Kammerpreise für beste Skisprungschanze

Einen echten Höhenflug, der sie bis nach Berlin trägt, erleben fünf ideenreiche Schüler aus Rheinland-Pfalz. Für „IdeenSpringen“, den Wettbewerb der rheinland-pfälzischen Ingenieurkammer, hatte das Quintett zusammen mit zahlreichen Mitbewerberinnen und Mitbewerbern Skisprungschanzen entworfen. Kreative, fantasie-volle und standfeste Konstruktionen waren die Ergebnisse, mit denen die Nach-wuchs-Ingenieure selbst dem berühmten Holmenkollen bei Oslo Konkurrenz machen könnten.

Mit der „Eisblitzschanze” schafften Leonard und Raphael Nalbach vom Gymnasium Hermeskeil und von der Grundschule Malborn bei dem Wettbewerb den ersten Platz in der Altersklasse I. Niklas Bischoff, Moritz Schneider und Jan Sold von der Berufsbildenden Schule Neustadt siegten mit ihrem Modell „Le Grand Saut” (deutsch: „der große Sprung“) in der Altersklasse II. Sie sicherten sich neben einem Preisgeld in Höhe von 250 Euro und einem Pokal auch noch eine Reise nach Berlin. Dort findet am 17. Juni 2022 im passenden Ambiente der Bundesentscheid dieses Wettbewerbs statt – im Deutschen Technikmuseum.

„Das war keine leichte Aufgabe, denn die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mussten sich an bestimmte Abmessungen halten und auch die Materialien, die sie verwenden durften, waren sehr genau festgelegt“, würdigte Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig in einer Videobotschaft die Leistungen der Siegerteams sowie aller weiteren Beteiligten. „Ich habe großen Respekt vor dem, was Ihr geleistet habt. Das Bildungsministerium hat diesen Wettbewerb von Anfang an nachdrücklich unterstützt. Es ist uns ein großes Anliegen, Schülerinnen und Schüler für Studiengänge und Berufe im mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Bereich und insbesondere für Ingenieurberufe zu gewinnen. Dieser Wettbewerb leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Denn er lässt auf spielerische Weise die Tätigkeit einer Ingenieurin oder eines Ingenieurs erleben.“ Die Konkurrenz der Ingenieurkammer füge sich damit nahtlos in die MINT-Strategie des Bildungsministeriums ein, so Hubig.

Der Schülerwettbewerb wurde bereits zum 14. Mal ausgelobt. Kammerpräsident Dr.-Ing. Horst Lenz freute sich: „Der Schülerwettbewerb Junior.ING ist mittlerweile zu einer festen Institution geworden und weckt das Interesse der Schülerinnen und Schüler am Ingenieurberuf jährlich aufs Neue, denn durch das Planen und Konstruieren der Modelle wird für sie die Vielseitigkeit des Ingenieurberufs greifbar. Darüber hinaus begrüße ich es sehr, dass die Kultusministerkonferenz unseren Schülerwettbewerb nun in der Liste der empfohlenen und als unterstützenswert eingestuften Wettbewerbe führt. Dies zeigt uns, dass das wir mit unserem Konzept richtig liegen.“