„Global denken – lokal handeln“ – Bildungsstaatssekretärin Bettina Brück besucht Realschule plus in Kell am See

Nachhaltigkeit leben – das bedeutet an der Realschule plus in Kell am See beispiels-weise, dass die Schulwiese als Lernort genutzt wird, der Schulhof nachhaltig gestaltet wird und es eine Fair-Fashion-Ausstellung im Schulgebäude gibt. Am Dienstagvormittag konnte sich Bildungsstaatssekretärin Bettina Brück einen eigenen Eindruck von der Schule im Rahmen der Wochen der Realschulen plus machen: „Bei unserer Informationskampagne besuchen die Bildungsministerin, der Präsident der ADD und ich verschiedene Realschulen plus im ganzen Land. Unser Ziel ist dabei, die jüngste unserer Schularten noch bekannter zu machen, damit Eltern von Grundschulkindern und auch die Kinder selbst wissen, welche Möglichkeiten sich ihnen beim Übergang zu den weiterführenden Schulen bieten. Die Schule in Kell am See punktet dabei in mehreren Be-reichen: Sie lebt von einer starken Berufsorientierung und hat gleichzeitig einen Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit, der sogenannten Bildung für nachhaltige Entwicklung. Das ist ein ganz wichtiger Zukunftsbereich, für den wir gut ausgebildete junge Frauen und Männer brauchen“, sagte Bettina Brück bei ihrem Besuch.

„Genau deshalb ist das Motto Ihrer Schule ‚gemeinschaftlich, praxisorientiert, nachhaltig‘ richtig gewählt“, sagte die Staatssekretärin und betonte: „Keine Schulart hat einen stärkeren Praxis- und Berufsbezug und führt so konsequent in die duale Ausbildung. Damit bereiten sie ihre Schülerinnen und Schüler bestens auf ihre berufliche Zukunft vor.“         

Schulleiter Sebastian Straßer hob hervor, dass sich die Schule in ihrer Nachhaltigkeitsbildung dem Motto „Global denken – lokal handeln“ verschrieben hat: „Zudem sorgen wir durch unsere starke Berufsorientierung auch für eine nachhaltige Lebensplanung.“

Im Rahmen der Wochen der Realschulen plus besuchen Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig, Staatssekretärin Brück sowie ADD-Präsident Thomas Linnertz in diesem Jahr fünf Realschulen plus, die verschiedene thematische Schwerpunkte vorstellen. Insgesamt gibt es 185 Realschulen plus in Rheinland-Pfalz, 32 davon bieten neben dem Abschluss der Berufsreife und dem qualifizierten Sekundarabschluss I außerdem eine angeschlossene Fachoberschule, an der die Fachhochschulreife erlangt werden kann.

„Mittlerweile haben sich unsere Realschulen plus als eine wichtige Säule in der rheinland-pfälzischen Schullandschaft etabliert. Alle Kinder sollen gemäß ihren Talenten und Neigungen gefördert werden. Die starke Berufsorientierung an den Realschulen plus, und das sieht man heute sehr deutlich, hilft den Schülerinnen und Schülern ihren Weg zu finden“, so die Staatssekretärin.

Und wie das genau funktioniert, zeigten die Schülerinnen und Schüler der Staatssekretärin sehr gerne während ihres Besuchs. „Ich bin sehr beeindruckt von euch und eurer gesamten Schulgemeinschaft. Ihr macht eure Schule stark und sorgt dafür, dass sie mit Leben gefüllt wird. Dafür danke ich euch und Ihnen allen heute sehr herzlich“, erklärte Brück abschließend.  

Weitere Informationen rund um die Realschule plus finden Sie auch unter

https://realschuleplus.bildung-rp.de/