Erfolgsmodell Herkunftssprachenunterricht: telc-Sprachzertifikate für Türkisch, Polnisch, Spanisch, Russisch, Italienisch und Arabisch starten jetzt

„Sprache ist der Schlüssel zur Welt und der Herkunftssprachenunterricht in Rheinland-Pfalz ist ein Erfolgsmodell. Für die Schülerinnen und Schüler hat er eine große Bedeutung für die eigene Identitätsfindung, für uns als Gesellschaft ist die Mehrsprachenkompetenz der jungen Frauen und Männer ein echter Gewinn“, sagte Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig und betonte, dass in diesem Schuljahr in Zusammenarbeit mit den Volkshochschulen das telc-Sprachzertifikat für die Sprachen Türkisch, Polnisch, Spanisch, Russisch, Italienisch und Arabisch angeboten wird.

„Durch die Kombination des Herkunftssprachenunterrichts mit dem Angebot, eine anerkannte Sprachprüfung abzulegen, erhalten junge Menschen mit Migrationsgeschichte die Möglichkeit, ihre Ausbildungsfähigkeit zu erhöhen und dann erfolgreich ins Berufsleben zu starten. 284 Schülerinnen und Schüler sind in diesem Jahr mit dabei“, so die Ministerin.

Das Bildungsministerium fördert seit 2013 die Teilnahme von Schülerinnen und Schülern an Vorbereitungskursen der Volkshochschulen zum Erwerb eines europäisch anerkannten Sprachenzertifikats der telc gGmbH in Türkisch, seit 2016 in Polnisch und Spanisch, seit 2018 in Russisch und Italienisch und seit 2021 in Arabisch. Damit werden die Sprachkenntnisse anhand des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER) bewertet und dokumentiert.

Der Verband der Volkshochschulen von Rheinland-Pfalz e. V. unterstützt die Zertifikatsprüfungen und die Durchführung der Vorbereitungskurse durch die jeweiligen Volkshochschulen unter anderem durch die Bereitstellung der Infrastruktur seiner Prüfungszentrale und seines Pools an Referentinnen und Referenten sowie Prüferinnen und Prüfern.

Die Vorbereitungskurse und Prüfungen finden in der Zeit von März 2022 bis spätestens Ende Oktober 2022 in Kooperation mit den Schulen und den Lehrkräften für Herkunftssprachen statt.

Seit 2013 konnten bereits insgesamt 1.667 Zertifikate vergeben werden.